Warum wechseln Agenturen von KBMpro auf eine cloud-native Agentursoftware?
Achim Koellner
Contents
Warum so viele Agenturen 2026 KBMpro hinter sich lassen
Warum wechseln Agenturen von KBMpro auf eine cloud-native Agentursoftware? Die kurze Antwort: Weil der operative Druck in Sachen Marge, Geschwindigkeit und Compliance so groß geworden ist, dass eine seit 2002 gewachsene Legacy-Lösung mit über 700 Funktionen und Modulen nicht mehr mithält. Cloud-native Lösungen wie Die Agenturverwaltung sind schneller einführbar, einfacher in der Bedienung und verbinden Projektmanagement, Zeiterfassung und Abrechnung nahtlos in einem System.
Die typische Ausgangslage sieht so aus: Eine Agentur mit 5 bis 25 Mitarbeitenden hat KBMpro vor Jahren eingeführt, weil der Funktionsumfang beeindruckend war. Heute kämpft das Team mit komplexen Menüs, Medienbrüchen zwischen Modulen, Excel-Listen für die Kapazitätsplanung und der Frage, wie E-Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnung-Format ohne Zusatz-Tools erstellt werden können. Der Agenturalltag frisst Zeit und Marge, die eigentlich in Kundenarbeit fließen sollte.
Dieser Artikel richtet sich an Inhaber, Geschäftsführer, Projektleiter und Operations-Verantwortliche in DACH-Agenturen. Wir schauen uns die konkreten Entscheidungsgrundlagen für den Wechsel an. Kein technischer Migrationsleitfaden im Detail, sondern der klare Einblick, warum so viele Agenturen 2025 und 2026 diesen Schritt gehen.
Das nimmst du aus diesem Artikel mit:
- Welche Grenzen Legacy-Agentursoftware wie KBMpro im Jahr 2026 hat.
- Was eine cloud-native Agentursoftware wirklich auszeichnet.
- Wie sich der Alltag in Projektmanagement, Zeiterfassung und Abrechnung konkret verändert.
- Worauf es beim Wechsel wirklich ankommt: Daten, Team und Kosten.
- Wie Die Agenturverwaltung diesen Wechsel operativ unterstützt.
Legacy-Agentursoftware vs. Cloud-native Agentursoftware verstehen
Bevor wir in die konkreten Wechselgründe einsteigen, braucht es ein klares Bild davon, was „Legacy" und „cloud-native" im Kontext von Agentursoftware tatsächlich bedeuten. Diese technische Unterscheidung hat handfeste betriebswirtschaftliche Folgen: für deine Marge, die Geschwindigkeit deiner Prozesse und die Transparenz in Finanzen und Projekten.
KBMpro als typische Legacy-Agentursoftware
KBMpro ist seit etwa 2002 am Markt und wurde über die Jahre modular erweitert. Die Software der dmmd GmbH Co bietet über 700 Funktionen und Module, die von Projekt-Jobmanagement über Zeiterfassung bis zu Domainverwaltung für Internetagenturen reichen. Nutzer schätzen die Transparenz und Übersichtlichkeit von KBMpro, und für viele Werbeagenturen war die Anwendung lange Zeit der Standard.
Die Kehrseite dieser Funktionsbreite: Nutzer berichten von hohem Konfigurationsaufwand bei KBMpro. Die Einarbeitungszeit kann mehrere Wochen betragen, weil Mitarbeiter sich durch unzählige Masken, Paket-Konfigurationen und Einstellungen navigieren müssen. Viele Funktionen und Module bleiben ungenutzt, verursachen aber Komplexität in der Verwaltung. In der Praxis führt das zu „Feuerwehr-Planung", bei der Projektleiter Informationen aus verschiedenen Modulen manuell zusammensuchen, und zu Reporting-Lücken, weil Daten nicht in Echtzeit durchgängig verfügbar sind.
Was „cloud-native" für Agenturen wirklich bedeutet
Cloud-native heißt nicht einfach „irgendwo im Internet". Es bedeutet, dass eine Software von Grund auf für die Cloud entwickelt wurde. Keine portierte Altanwendung, keine lokale Installation, keine eigene Infrastruktur. Für eine Agentur mit 5 bis 25 Mitarbeitenden heißt das konkret:
- Multi-Device-Nutzung im Browser, keine lokale Installation. Ob Büro, Homeoffice oder Kundentermin: Die Anwendung läuft überall, wo ein Browser verfügbar ist.
- Kontinuierliche, kleine Funktionsupdates statt großer Versionssprünge. Keine Downtime, keine manuellen Hardware-Updates.
- Offene APIs und Integrationen mit Tools wie DATEV, Pleo, Personio und Slack. Moderne API-Schnittstellen ermöglichen tiefgreifende Integrationen mit SaaS-Tools, ohne dass aufwendiges Customizing nötig ist.
- DSGVO-konformes Hosting in der EU mit klaren Auftragsverarbeitungsverträgen und sicheren Prozessen.
Cloud-native Architekturen skalieren Ressourcen dynamisch nach Agenturwachstum. Wenn dein Team von 8 auf 18 Mitarbeiter wächst, skaliert die Software mit, ohne Serverwechsel oder teure Lizenzpakete. Und sie bietet geringeren Aufwand bei der Infrastrukturpflege, weil Backups, Sicherheit und Updates vom Anbieter gemanagt werden.
Aus diesen technischen Merkmalen ergeben sich konkrete Vorteile im Projektgeschäft, die im nächsten Abschnitt anhand von vier Kernprozessen sichtbar werden.
Warum Agenturen konkret von KBMpro in die Cloud wechseln
Die Entscheidung für den Wechsel ist selten ideologisch motiviert. Keine Agentur wechselt ihre Software, weil „Cloud" moderner klingt. Der Auslöser sind operative Engpässe: Zeitüberschreitungen bei der Abrechnung, fehlende Etat-Überwachung in Echtzeit, frustrierte Mitarbeiter, die das System umgehen. Im Agency Report 2026 der everii Group bewerten 56 % der befragten DACH-Agenturen ihre wirtschaftliche Lage als angespannt. 41 % planen ein neues Geschäftsmodell. Das zeigt: Effizienz und Digitalisierung sind keine Randthemen, sondern existenziell.
Usability, Einarbeitung und Akzeptanz im Team
KBMpro bietet über 700 Funktionen und Module. Das klingt beeindruckend, wird aber zum Problem, wenn ein neuer Projektleiter in den ersten Wochen vor Masken steht, die er nie brauchen wird. Die Einarbeitungszeit für KBMpro kann mehrere Wochen betragen. In einer Agentur mit 12 Mitarbeitenden, in der jedes Quartal jemand anfängt oder geht, summiert sich das massiv.
Cloud-native Agentursoftware wie Die Agenturverwaltung setzt auf einen anderen Ansatz: rollenbasierte Oberflächen zeigen jedem Mitarbeiter nur das, was er tatsächlich braucht. Cloud-native Agentursoftware bietet eine intuitive Benutzeroberfläche zur schnellen Einarbeitung, und die Zeiterfassung ist so gestaltet, dass sie in unter 30 Sekunden pro Tag erledigt ist. Statt manuell Texte zu tippen, erstellen Mitarbeiter Angebote mit Produktkatalog und KI-Textvorschlägen direkt im Modul für Angebot und Kostenvoranschlag.
Der Change-Management-Effekt dahinter: Je intuitiver die Bedienung, desto höher die Datenqualität. Wenn dein Team Zeiten, Kosten und Leistungen sauber pflegt, bekommst du als Geschäftsführer endlich verlässliche Zahlen. Cloud-native Software erfordert weniger Einarbeitungszeit als modulare Systeme, und Die Agenturverwaltung ermöglicht sofortige Produktivität nach Onboarding.
Durchgängige Workflows statt Modul-Silos
KBMpro hat historisch viele Module nachgerüstet. Das Ergebnis: Workflow-Management leidet unter Medienbrüchen. Zeiten werden erfasst, aber nicht sauber ins Controlling übertragen. Angebotsdaten müssen in der Abrechnung manuell nachgepflegt werden. Rechnungen werden in einem Tool erstellt, Dokumente in einem anderen abgelegt. Der Workflow vom Angebot bis zum Zahlungseingang ist selten durchgängig.
Cloud-native Lösungen bieten nahtlose Workflows ohne Medienbrüche. In Die Agenturverwaltung fließt die Kalkulation aus dem Angebot direkt ins Projektmanagement, ohne doppelte Datenerfassung. Zeiterfassung, Projektkosten und Controlling laufen in einem System mit Echtzeit-Soll-Ist-Vergleich auf Aufgaben- und Phasenebene. Der automatische Übergang in die Abrechnung inklusive E-Rechnung und DATEV-Export schließt den Kreislauf.
Ein konkretes Beispiel: Dein Vertrieb erstellt ein Angebot mit drei Positionsgruppen (Konzept, Design, Entwicklung). Nach Kundenfreigabe werden diese Positionen zu Aufgaben im Projekt. Mitarbeiter erfassen ihre Zeiten dagegen. Du siehst in Echtzeit, wo das Budget steht. Am Monatsende erstellst du die Rechnung mit zwei Klicks aus den erfassten Leistungen. Kein Medienbruch, keine Excel-Tabelle dazwischen.
E-Rechnungspflicht, Finanzen und Margentransparenz
Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich. Agenturen, die Unternehmen oder öffentliche Auftraggeber beliefern, müssen Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD beherrschen. KBMpro unterstützt E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format, allerdings berichten Nutzer, dass die Integration nicht immer vollständig automatisiert ist und oft manuelle Exporte oder externe Tools wie lexoffice nötig bleiben.
Cloud-native Plattformen lösen das strukturell anders. Die Agenturverwaltung erzeugt E-Rechnungen direkt aus erfassten Leistungen. Sie unterstützt verschiedene Abrechnungsarten: Akonto, Teilrechnungen, Retainer und Time & Material. Offene-Posten-Management und Mahnwesen mit dokumentierten Zahlungserinnerungen sind direkt integriert. Der DATEV-Export funktioniert ohne manuelles Umetikettieren der Konten.
Der eigentliche Hebel ist aber die Margentransparenz: Laut einer iBusiness-Studie haben nur etwa 16 % der Agenturen vollständig transparente Echtzeit-Sichten auf ihre Finanzen. In Die Agenturverwaltung siehst du auf Projektebene und kundenübergreifend, welche Projekte profitabel laufen und welche ins Minus rutschen. Die Montagsrunde wird zum strategischen Meeting statt zur Überraschungstüte.
Technik, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit
KBMpro ist DSGVO-konform und hostet in Deutschland, verwendet AES-256 zur Datenverschlüsselung und bietet tägliche Backups. Technisch solide. Aber die Architektur ist nicht cloud-native. Das bedeutet: größere Versionssprünge statt kontinuierlicher Updates, weniger flexible Integrationen, eingeschränkte Skalierbarkeit bei wachsender Nutzerzahl.
Cloud-native Systeme bieten kontinuierliche Updates ohne Downtime. Die Agenturverwaltung ist DSGVO-konform und in der EU gehostet, stellt Auftragsverarbeitungsverträge bereit und liefert tägliche Backups für Datensicherheit. Über offene Schnittstellen lassen sich Tools wie Personio, HR Works, Pleo, Slack und Automationsplattformen wie make.com anbinden. Das Cherry-Picker-Modell erlaubt es, Lizenzen flexibel hoch- oder runterzuskalieren und Module bedarfsgerecht zu buchen.
Der entscheidende Punkt für die Zukunftsfähigkeit: Viele Agenturen suchen nach KI-gestützten Lösungen zur Optimierung der Arbeitsabläufe. Laut Agency Report 2026 setzen bereits drei von vier Agenturen KI im Delivery ein. Neue regulatorische Anforderungen, KI-Features und veränderte Technologien lassen sich in einer cloud-nativen Architektur deutlich schneller umsetzen als in Legacy-Systemen. Technik ist hier kein Selbstzweck, sondern die Basis, um auch in drei bis fünf Jahren noch handlungsfähig zu bleiben.
Im nächsten Abschnitt wird konkret, wie sich diese Vorteile im Alltag von Projektmanagement bis HR zeigen.
Wie sich der Agenturalltag nach dem Wechsel konkret verändert
Die vier Entscheidungsfelder klingen abstrakt, solange sie nicht auf den täglichen Agenturalltag heruntergebrochen werden. In den folgenden Abschnitten zeigen wir für jeden Kernprozess das Vorher mit KBMpro und das Nachher mit einer cloud-nativen Lösung wie Die Agenturverwaltung.
Projektmanagement, Ressourcenplanung und Zeiterfassung
Vorher mit KBMpro: Job-Anlage und Projektkalkulation funktionieren im System. Aber die Kapazitätsplanung landet in einer separaten Excel-Liste, weil KBMpro die Verfügbarkeit bei Abwesenheiten nicht direkt mit der Projektplanung verzahnt. Projektzeiterfassung ist zwar möglich, wird aber vom Team oft lückenhaft gepflegt, weil die Masken unübersichtlich sind. Ob ein Projekt budgettechnisch noch im grünen Bereich liegt, zeigt sich erst Wochen später im Reporting.
Nachher mit Die Agenturverwaltung: Das Projektmanagement bietet skill-basiertes Staffing und Kapazitätsplanung in einer Ansicht. Du siehst auf einen Blick, wer in welcher Woche über- oder unterlastet ist. Die Agenturverwaltung integriert Projektmanagement und Zeiterfassung nahtlos. Mitarbeiter erfassen ihre Zeiten per Timer im Browser mit minimalen Klicks. Das System warnt automatisch, bevor ein Projekt in die roten Zahlen läuft.
Der Effekt auf Produktivität und Marge ist direkt messbar: weniger Überstunden, weniger Blindleistung, weniger böse Überraschungen am Projektende.
Angebote, Controlling und Abrechnung
Vorher mit KBMpro: KBMpro ermöglicht die Erstellung von Angeboten in 30 Sekunden, bietet ein stark konfigurierbares Angebots- und Rechnungsmodul. Die Kehrseite: komplizierte Masken, lange Einführungszeit für neue Mitarbeiter, und für das finale Layout wird oft noch Word oder ein PDF-Editor bemüht. Der Medienbruch zwischen Angebot und Rechnung kostet zusätzliche Arbeitszeit.
Nachher mit Die Agenturverwaltung: Standardisierte Angebotsstrukturen mit Positionsgruppen, klare Trennung von Agentur- und Fremdleistungen. Angebotspositionen werden direkt in Aufgaben, Controlling und Abrechnung weiterverwendet. Rechnungen entstehen automatisiert aus erfassten Zeiten, Pauschalen und Retainern. E-Rechnungen im ZUGFeRD- und XRechnung-Format, Offene-Posten-Übersicht, Mahnwesen und DATEV-Export sind direkt integriert.
Die messbaren Effekte: weniger Zeitaufwand für Rechnungswesen, weniger Fehler in Rechnungen, schnellere Zahlungseingänge.
HR, Abwesenheiten und Kapazitäten
Vorher: Urlaube stehen im Outlook-Kalender, Kranktage landen im E-Mail-Postfach, die Kapazitätsplanung lebt in einer separaten Liste. Projektplanung kollidiert regelmäßig mit nicht sichtbaren Abwesenheiten. Der Projektleiter erfährt am Montag, dass der Designer die ganze Woche krank ist, obwohl ein Pitch am Donnerstag ansteht.
Nachher: Die Personalverwaltung von Die Agenturverwaltung bietet einen zentralen Abwesenheitskalender für Urlaub, Krankheit, Homeoffice, Weiterbildungen und frei konfigurierbare Abwesenheitstypen. Diese HR-Daten sind direkt mit der Kapazitätsplanung verknüpft: Projektleiter sehen sofort, wer wirklich verfügbar ist. Optionale Vertretungsworkflows und Genehmigungsprozesse für Urlaube sorgen für klare Prozesse. Die Verbindung zur Ressourcenplanung macht frühzeitig sichtbar, wann Freelancer gebraucht werden oder eine neue Stelle sinnvoll ist.
Automation, Integrationen und KI-Unterstützung
Vorher: KBMpro hat Schnittstellen, unter anderem zu DATEV und Mail2Action. Aber Nutzer berichten, dass Erweiterungen und individuelle Anpassungen nötig sind. Jede neue Integration bedeutet Customizing-Aufwand, zusätzliche Kosten und oft zusätzliche Dokumenten-Transfers per E-Mail.
Nachher: Die Agenturverwaltung bietet KI-gestützte Zeit- und Belegerfassung. Belege werden automatisch aus E-Mails oder Uploads erfasst und direkt Projekten zugeordnet. Aus Angebotspaketen entstehen automatisch Aufgaben. Die Integration mit HR- und Finanztools wie Personio, HR Works, Pleo, DATEV, Kalender und Slack funktioniert über offene Schnittstellen. Moderne Cloud-Lösungen reduzieren den internen IT-Wartungsaufwand erheblich, weil Software-Pflege, Backups und Updates komplett beim Anbieter liegen.
Cloud-native Software vereint alle Agenturprozesse in einer Plattform. Der realistisch eingesparte Admin-Aufwand liegt je nach Agenturgröße bei mehreren Stunden pro Woche, die zurück in Kundenarbeit fließen.
Diese Vorteile entstehen nicht von allein. Der Wechsel von KBMpro in die Cloud muss strukturiert geplant werden.
Den Wechsel von KBMpro auf eine cloud-native Agentursoftware planen
Ein Systemwechsel ist ein Projekt, kein Plugin-Update. Gerade für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden, die keinen eigenen IT-Leiter haben, braucht es einen klaren, pragmatischen Ablauf und einen Partner, der Migrationserfahrung mitbringt.
Schritt-für-Schritt-Vorgehen beim Wechsel
Eine strukturierte Vorgehensweise spart Zeit, reduziert Fehler und schafft Akzeptanz im Team.
- Bestandsaufnahme: Welche Module und Funktionen von KBMpro werden wirklich genutzt? Wo entstehen heute die größten Schmerzen? Welche Prozesse laufen parallel in Excel, Outlook oder anderen Tools?
- Zielbild definieren: Welche Workflows sollen in der neuen cloud-nativen Lösung wie Die Agenturverwaltung vollständig abgebildet werden? Von der Kalkulation über das Projekt bis zur E-Rechnung.
- Datenmigration planen: Welche Stammdaten (Kunden, Projekte, Artikellisten, Zeiterfassungs-Historie) werden übernommen, welche bereinigt? Exportformate aus KBMpro sind typischerweise CSV oder Excel.
- Pilotphase mit Kernteam: Ein kleines Team testet Die Agenturverwaltung in realen Projekten. Feedback sammeln, Vorlagen anpassen, Prozesse feinjustieren.
- Rollout und Schulungen: Schrittweise Umstellung aller Mitarbeitenden. Fokus auf die täglichen Kernfunktionen: Zeiterfassung, Projektplanung und Abrechnung.
- Altsystem ausphasen: Ab einem definierten Zeitpunkt wird KBMpro nur noch lesend genutzt und danach abgeschaltet. Kein endloser Doppelbetrieb.
Vergleich: Aufwand und Kosten KBMpro vs. Cloud-native Die Agenturverwaltung
Nicht nur der Preis pro Lizenz entscheidet, sondern die Gesamtbetriebskosten über zwei bis drei Jahre. Der folgende Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede.
|
Kriterium |
KBMpro |
Die Agenturverwaltung |
|
Lizenzmodell |
Drei Preisstufen (Eco, Small Business, Enterprise), ab 19 €/User/Monat, Staffelpreise ab 5 Nutzern |
Modulares Cherry-Picker-Modell ab ca. 15 €/User/Monat, keine Mindestlaufzeiten |
|
Einführungsaufwand |
Customizing-Workshops, wochenlanges Onboarding, hoher Konfigurationsaufwand |
Onboarding-Pauschale 1.000 € netto, kürzere Einarbeitungszeit |
|
Laufende Pflege |
Updates als Versionssprünge, ggf. eigene Server-Wartung, Software-Pflege und Hardware-Updates nötig |
Kontinuierliche Updates ohne Downtime, keine eigene Infrastruktur |
|
Integrationen |
Schnittstellen vorhanden (z. B. DATEV), oft mit Customizing-Aufwand |
Offene APIs, direkte Integration mit DATEV, Personio, Pleo, Slack, make.com |
Über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren bei 10 bis 20 Usern ergibt sich ein deutlicher Unterschied: Agenturen mit begrenztem Budget zahlen bei Die Agenturverwaltung nur für tatsächlich genutzte Module. Versteckte Kosten für Schulungswochen, ungenutzte Paket-Konfigurationen und externe Umgebungen entfallen. Cloud-native Software ermöglicht eine flexible Preisgestaltung basierend auf Nutzeranzahl, was für wachsende Teams besonders relevant ist.
Die Preisübersicht von Die Agenturverwaltung zeigt transparent, welche Module verfügbar sind und was sie kosten.
Auch mit klarem Plan gibt es typische Stolperfallen, die im nächsten Abschnitt adressiert werden.
Typische Herausforderungen beim Wechsel – und wie du sie löst
Wechselängste sind normal. Wichtig ist, die häufigsten Probleme früh zu adressieren, statt sie zu ignorieren.
Problem 1: Angst vor Datenverlust und Chaos
Viele Agenturen fürchten, Kunden- und Projektdaten aus über zehn Jahren zu verlieren oder falsch zu migrieren. Diese Angst ist nachvollziehbar, aber lösbar.
Lösung: Arbeite mit klar definierten Exportformaten aus KBMpro (CSV, Excel, ggf. Datenbankexport). Vor der Migration steht eine konsequente Datenbereinigung: Dubletten erkennen, inaktive Kunden markieren, veraltete Projekte archivieren. Die Agenturverwaltung bietet ein Onboarding-Paket inklusive Migrationsunterstützung, das genau diese Schritte begleitet. Beide Systeme bieten tägliche Backups für Datensicherheit, sodass auch während der Übergangsphase keine Daten verloren gehen.
Problem 2: Widerstand im Team („Nicht noch ein neues Tool")
Kreative und Projektleiter, die seit Jahren mit KBMpro arbeiten, reagieren oft skeptisch. „Nicht noch ein System" ist der häufigste Satz in solchen Situationen.
Lösung: Binde Key-User früh in die Tool-Auswahl ein. Zeige ihnen nicht alles auf einmal, sondern fokussiere Schulungen auf die Funktionen, die jede Rolle wirklich braucht: Zeiterfassung, Aufgabenansicht, Urlaubsantrag. Mache kurzfristige Quick-Wins sichtbar, zum Beispiel die deutlich einfachere Projektzeiterfassung oder den besseren Überblick im Dashboard. Cloud-native Systeme sind für mobiles und dezentrales Arbeiten geeignet, was gerade bei hybriden Teams schnell als Vorteil erkannt wird.
Problem 3: Doppelbetrieb und ineffiziente Übergangsphase
Aus Angst vor Problemen lassen viele Agenturen beide Systeme zu lange parallel laufen. Das erzeugt doppelte Arbeit und Verwirrung, wenn Aufgaben in beiden Systemen angelegt werden.
Lösung: Definiere eine klare Cutover-Strategie. Ab einem festgelegten Datum werden neue Projekte ausschließlich in Die Agenturverwaltung angelegt. Lege fest, welche Daten in KBMpro nur noch lesend benötigt werden. Plane regelmäßige Check-ins in den ersten acht bis zwölf Wochen, um Probleme früh zu erkennen und nachzusteuern.
Mit einem strukturierten Plan und einem passenden Anbieter wird der Wechsel von KBMpro zur cloud-nativen Agentursoftware planbar und beherrschbar.
Fazit und nächste Schritte
KBMpro ist eine etablierte, funktionsreiche Lösung mit langer Markterfahrung. Aber bei modernen Agenturen stößt die Software in Sachen Usability, Integrationen und cloud-native Architektur an ihre Grenzen. Cloud-native Agentursoftware wie Die Agenturverwaltung verbindet Projektgeschäft und Finanzen in einer Plattform, reduziert Medienbrüche und schafft die Margentransparenz, die Agenturen 2026 brauchen.
Deine nächsten Schritte:
- Prozess-Pains sammeln: Wo frisst der aktuelle KBMpro- und Tool-Mix heute Zeit und Marge? Welche Wünsche hat das Team an ein neues System?
- Demo buchen: In einer kostenlosen Live-Demo von Die Agenturverwaltung kannst du genau diese Prozesse live durchspielen, inklusive konkreter KBMpro-Szenarien.
- Migrationsplanung skizzieren: Datenumfang, Zeitfenster und Team grob definieren.
- Entscheidung treffen: Auf Basis von Gesamtbetriebskosten und Team-Akzeptanz, nicht nur Lizenzpreis.
Buche dir jetzt einen Kennenlern-Termin mit uns
Finde heraus, wie Die Agenturverwaltung deinen Agenturalltag einfacher macht – ganz unverbindlich.
Buche dir jetzt einen Kennenlern- Termin mit uns
Alle Details zu den einzelnen Modulen findest du auf den Produktseiten: Angebot & Kostenvoranschlag, Projektmanagement, Abrechnung & Finanzen, Personalverwaltung und Preise.
Ausblick: Nach der erfolgreichen Einführung einer cloud-nativen Plattform ist der nächste logische Schritt der Ausbau von Automatisierungen und KI-gestützten Workflows. Die Entwicklung in diesem Bereich beschleunigt sich rapide, und wer heute die richtige Basis legt, profitiert morgen von Möglichkeiten, die mit Legacy-Systemen schlicht nicht umsetzbar sind.
FAQ: Wechsel von KBMpro auf eine cloud-native Agentursoftware
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen, die in Gesprächen mit Agenturen immer wieder auftauchen.
Ist der Wechsel von KBMpro zu Die Agenturverwaltung technisch überhaupt möglich?
Ja. Die meisten KBMpro-Installationen lassen sich über Exporte (Kunden, Projekte, Leistungen als CSV oder Excel) migrieren. Der Aufwand hängt vom Datenumfang und der bisherigen Konfiguration ab. Die Agenturverwaltung bietet ein Onboarding für einmalig 1.000 Euro netto inklusive Migrationsunterstützung, das auf Erfahrungen mit verschiedenen Legacy-Systemen aufbaut.
Wie lange dauert die Umstellung in der Praxis?
Typischer Zeitrahmen für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden: vier bis acht Wochen von Kick-off bis produktivem Einsatz. Der größte Zeitfaktor ist die interne Datenbereinigung und die Entscheidung über Prozesse und Workflows. Paralleler Betrieb sollte auf eine kurze Übergangsphase begrenzt werden.
Was kostet der Umstieg von KBMpro wirklich?
Einmalige Onboarding-Kosten (1.000 € netto) plus laufende User-Lizenzen im Cherry-Picker-Modell ab ca. 15 €/User/Monat. Die Agenturverwaltung hat keine Mindestlaufzeiten für Lizenzen. Zum Vergleich: KBMpro kostet ab 19 Euro pro Benutzerlizenz und Monat in drei Preisstufen und hat Staffelpreise ab 5 Nutzern. Schulungs- und Customizing-Kosten bleiben bei KBMpro häufig im Verborgenen, während sie bei Die Agenturverwaltung transparent benannt werden. Empfehlung: Stelle eine Zwei- bis Drei-Jahres-Gesamtbetrachtung an.
Wie sicher sind meine Daten in einer cloud-nativen Lösung?
Die Agenturverwaltung bietet DSGVO-konformes Hosting in Deutschland und der EU, stellt Auftragsverarbeitungsverträge bereit und führt tägliche Backups durch. Revisionssichere Prozesse unterstützen die Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Prüfern. Professionelle SaaS-Anbieter bieten in der Regel höhere Sicherheitsstandards als lokal verwaltete Legacy-Systeme, weil Sicherheit und Verfügbarkeit zum Kerngeschäft gehören.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Wechsel?
Knüpfe den Wechsel an natürliche Brüche: Jahreswechsel, Quartalsbeginn oder den Start größerer Retainer-Projekte. Die regulatorischen Anforderungen rund um die E-Rechnungspflicht (XRechnung/ZUGFeRD) setzen einen externen Zeitdruck, der als Deadline genutzt werden kann. Den „perfekten" Zeitpunkt gibt es selten, aber eine klare Roadmap und die Details zu den einzelnen Schritten reduzieren den Stress deutlich.

