Welche Software brauche ich beim Übergang von Freelancer zu Agentur mit Angestellten?
Achim Koellner
Contents
Einführung
Beim Übergang vom Solo-Freelancer zur Agentur mit Angestellten brauchst du keine fünf einzelnen Tools – du brauchst eine All-in-One-Lösung, die Projektmanagement, Zeiterfassung, Abrechnung und Personalverwaltung in einem System vereint. Tools wie accountable sind hervorragend für Solo-Selbstständige, um Steuern und einfache Rechnungen zu regeln – doch sobald du Angestellte beschäftigst, fehlen dort Ressourcenplanung, Projekt-Controlling und HR-Funktionen. Genau dafür wurde Die Agenturverwaltung entwickelt: eine cloud-native, DSGVO-konforme Agentursoftware für Teams von 5 bis 25 Mitarbeitenden, die den gesamten Agenturalltag abdeckt – von der Kalkulation über das Controlling bis zur E-Rechnung mit DATEV-Export.
Dieser Artikel richtet sich an Freelancer und Freiberufler, die gerade ihre ersten Angestellten einstellen oder diesen Schritt planen. Du erfährst, welche Software-Kategorien du konkret benötigst, warum Excel und Einzellösungen ab dem zweiten oder dritten Mitarbeiter scheitern und wie du den Wechsel strukturiert angehst. Nicht Thema sind Enterprise-Systeme für Großunternehmen oder reine Buchhaltungssoftware ohne Projektbezug. Je nach Teamgröße und Prozessreife unterscheidet sich der konkrete Bedarf deutlich.
Die kurze Antwort: Beim Übergang zur Agentur brauchst du Software in vier Kategorien – Projektmanagement und Ressourcenplanung, Zeiterfassung und Controlling, Abrechnung und Finanzen sowie Personalverwaltung. Idealerweise sind alle Funktionen in einer integrierten Plattform vereint, damit Daten live verbunden bleiben und manuelle Medienbrüche entfallen.
Das nimmst du aus diesem Artikel mit:
- Vom Excel-Chaos zur Struktur: Warum Tools, die bei Freelancern gut funktionieren, im wachsenden Team schnell an Grenzen stoßen und welche Alternative wirklich funktioniert
- Kostenkontrolle mit Echtzeit-Daten: Wie du Margen, Budget und Auslastung verlässlich steuerst, statt am Monatsende böse Überraschungen zu erleben
- Rechtssicherheit bei Angestellten: Was Arbeitszeitgesetz, Bundesurlaubsgesetz und die E-Rechnungspflicht 2025 konkret von deiner Software verlangen
- Skalierbarkeit ohne Überforderung: Wie ein modulares System mit deinem Team mitwächst, ohne dass du alles auf einmal umstellen musst
- Volle Flexibilität: Modulares Cherry-Picker-Preismodell ab 15 €/User – monatlich kündbar
- Kein Einrichtungsstress: Begleitetes Onboarding inklusive Datenimport & CI-Anpassung
- All-in-One: Projektsteuerung, Zeiterfassung, E-Rechnung & HR in einem System
Der Übergang verstehen: Von Solo-Freelancer zur Agentur
Der Übergang vom Freelancer zur Agentur ist mehr als ein Namenswechsel auf der Visitenkarte. Sobald du den ersten Arbeitsvertrag unterschreibst, ändern sich die Spielregeln grundlegend – rechtlich wie operativ. Plötzlich trägst du Arbeitgeberpflichten: Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Arbeitszeitaufzeichnung, Urlaubsgewährung. Je nach Rechtsform und Setup werden dabei auch Themen wie die Lohnabrechnung organisatorisch relevant. Operativ musst du Kapazitäten planen, Gehälter in Kalkulationen einpreisen und Abwesenheiten managen. Dein bisheriges Setup aus einfacher Buchhaltungssoftware und ein paar Tabellen stößt hier an harte Grenzen.
Freelancer benötigen oft einfache Buchhaltungssoftware wie accountable – eine EÜR am Jahresende, Rechnungen schreiben, Belege sortieren. Doch mit Angestellten brauchst du Kapazitäts-Forecasts, Soll-Ist-Vergleiche in Echtzeit, automatisierte Budgetwarnungen und eine Personalverwaltung, die Urlaub und Krankheit direkt in die Projektplanung einfließen lässt. Excel kann das schlicht nicht leisten, und isolierte Tools wie Trello für Aufgaben, Toggl für Zeiten und lexoffice für Rechnungen erzeugen genau die Medienbrüche, die bei wachsenden Teams zu Fehlern und verbrannten Margen führen. Integrierte Lösungen wie Die Agenturverwaltung werden deshalb nicht optional, sondern überlebensnotwendig.
Typische Schmerzpunkte beim Wachstum
Ressourcenplanung wird komplex. Als Freelancer weißt du, woran du arbeitest – du bist ja allein. Mit drei oder fünf Mitarbeitenden läuft plötzlich alles gleichzeitig: Wer arbeitet diese Woche an welchem Projekt? Wer hat noch Kapazität für den neuen Auftrag? Wer ist im Urlaub, wer krank? Ohne ein System, das diese Daten verknüpft, planst du nach Bauchgefühl – und das kostet Geld.
Stundensätze vs. feste Gehälter. In der Selbstständigkeit rechnest du Stunden ab und weißt am Monatsende, was hängen bleibt. Bei Angestellten hast du Fixkosten: Bruttogehälter, Sozialabgaben, Infrastruktur. Deine Kalkulation muss diese Kosten auf Projekte umlegen, bevor du ein Angebot schreibst. Eine neue Kalkulationslogik ist nötig, die einfache Tools schlicht nicht abbilden.
Rechtliche Anforderungen. Das Arbeitszeitgesetz verlangt die Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit mit mindestens zwei Jahren Aufbewahrungspflicht. Das Bundesurlaubsgesetz schreibt mindestens 20 Werktage bei einer 5-Tage-Woche vor. Und das Entgeltfortzahlungsgesetz regelt Fristen bei Krankmeldungen. All das muss deine Software abbilden können – rechtssicher und nachvollziehbar.
Was sich bei der Software ändert
Als Freelancer bedienst du deine Tools allein. In der Agentur arbeiten mehrere Personen im selben System – mit unterschiedlichen Rollen, Zugriffsrechten und Informationsbedürfnissen – zugleich müssen auch Daten und Auswertungen strukturiert zur Verfügung stehen. Dein Projektleiter braucht andere Daten als dein Designer, und dein Steuerberater will einen sauberen Export.
Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Projekten zu kontinuierlichem Controlling über alle laufenden Projekte hinweg. Und von manueller Rechnungsstellung zu automatisierten Workflows mit E-Rechnung, Mahnwesen und DATEV Export. Rechnungen sind B2B-Pflicht – das betrifft deine Agentur direkt. Folgende vier Software-Säulen bilden das Fundament für dein Wachstum:
Die vier Software-Säulen für den Agentur-Übergang
Aufbauend auf den typischen Schmerzpunkten beim Wachstum lassen sich vier zentrale Bereiche identifizieren, die deine Software abdecken muss. Jede dieser Säulen für sich genommen ist wichtig – doch der eigentliche Gewinn entsteht erst, wenn sie nahtlos ineinandergreifen.
Projektmanagement und Ressourcenplanung
Skill-basiertes Staffing ersetzt das „Wer hat gerade Zeit?"-Prinzip. In einer Agentur musst du wissen, welche Qualifikationen deine Mitarbeiter mitbringen, wann sie verfügbar sind und wie viel Budget ein Projekt verträgt. Kapazitäts-Forecasts zeigen dir Wochen im Voraus, wo Engpässe drohen oder Leerlauf entsteht – und ob du besser einen Freelancer zukaufst oder eine Stelle ausschreibst.
Das Projektmanagement-Modul von Die Agenturverwaltung bietet genau das: Team-Kapazitäten für Projekte reservieren, prüfen ob die Planung zum Budget passt, und eine Übersicht, die Über- oder Unterauslastung einzelner Mitarbeiter auf einen Blick zeigt. Das ist kein Nice-to-have, sondern die Basis für profitable Projekte.
Zeiterfassung und Controlling
Als Freelancer genügt eine einfache App für die Stundenerfassung. Im Team brauchst du minutengenaue Zeiterfassung pro Aufgabe oder Phase, verknüpft mit Budgets und Kostensätzen. Automatisierte Workflows sparen Zeit bei der Buchhaltung – statt monatlicher Excel-Auswertungen siehst du in Echtzeit, wo ein Projekt steht.
Soll-Ist-Vergleiche sind dabei entscheidend: Was wurde kalkuliert, was wurde tatsächlich geleistet, wie sieht die Marge aus? Die Agenturverwaltung erkennt absehbar zur Neige gehende Projektbudgets rechtzeitig und benachrichtigt Projektleiter, bevor es zu spät ist. Gleichzeitig erfüllst du damit die gesetzliche Pflicht zur digitalen Zeiterfassung, die das Arbeitszeitgesetz vorschreibt.
Abrechnung und Finanzen
E-Rechnungen sind ab 2025 für B2B-Unternehmen verpflichtend. Die Software muss die Formate ZUGFeRD und XRechnung unterstützen.
Doch Abrechnung in der Agentur ist mehr als Rechnungen schreiben. Von Einzelrechnungen wechselst du zu komplexen Abrechnungsmodellen: Abschlags- und Schlussrechnungen, Akonto, Time & Material, Retainer. Das Abrechnungsmodul von Die Agenturverwaltung erzeugt Rechnungen voll- oder teilautomatisch aus erfassten Zeiten und Kosten, inklusive integriertem Mahnwesen und SEPA-Zahlungen. Der DATEV Export für deinen Steuerberater ist dabei Standard. Manche Teams prüfen zusätzlich, ob auch Einkommensteuer oder andere Steuererklärungen softwareseitig unterstützt werden, laufen je nach Setup aber oft weiter über den Steuerberater. Rechnungen können in unter einer Minute erstellt werden – ein erheblicher Unterschied zur manuellen Rechnungsstellung per E-Mail - neben dem Funktionsumfang sollte dabei auch der Preis pro Abrechnungs- oder Finanzmodul sauber geprüft werden.
Personalverwaltung
Mit dem ersten Vertrag brauchst du Systeme für Urlaub, Krankheit und Arbeitszeitmodelle. Was klingt wie Verwaltungsaufwand, hat direkte Auswirkungen auf dein Projektgeschäft: Wenn zwei von fünf Mitarbeitenden gleichzeitig im Urlaub sind und das nicht in der Kapazitätsplanung berücksichtigt wird, läuft dein Projekt gegen die Wand.
Die Personalverwaltung von Die Agenturverwaltung verknüpft Abwesenheiten direkt mit der Ressourcenplanung. Der Abwesenheitskalender zeigt Urlaubsstände, Krankheit, Elternzeit, Home-Office und weitere konfigurierbare Abwesenheitstypen. Bei bestimmten Abwesenheiten kann eine Vertretung erforderlich sein – Mitarbeitende fragen diese über das System an, und erst nach Zusage wird die Genehmigung angefragt. Das Home-Office-Dashboard zeigt tagesaktuell, wer mobil arbeitet und wer im Büro ist. All das fließt in die detaillierten Anforderungen ein, die wir jetzt durchgehen.
Detaillierte Software-Anforderungen nach Unternehmensbereichen
Die vier Säulen geben die Richtung vor. In der Praxis brauchst du aber konkrete Funktionen, die den Alltag deiner Agentur abbilden. Hier wird es spezifisch.
Angebot und Kalkulation
Warum sich die Kalkulation bei Angestellten grundlegend ändert: Als Freelancer kalkulierst du deinen Stundensatz und weißt, was übrig bleibt. Bei Angestellten musst du Fixkosten – Gehälter, Sozialabgaben, Infrastruktur – in jedes Angebot einpreisen. Ohne strukturierte Kalkulation verschenkst du Marge, ohne es zu merken.
Das Angebot & Kostenvoranschlag-Modul von Die Agenturverwaltung löst das praxisnah: Angebote werden in Story-Abschnitte, Positionsgruppen und einzelne Positionen gegliedert. Jede Position kann als Agentur- oder Fremdleistung gekennzeichnet werden, mit flexibler Preisgestaltung als Euro-Betrag, Tages- oder Stundensatz. KI-gestützte Vorschläge für Positionstexte beschleunigen die Erstellung – ein echtes KI-Tool, das im Alltag Stunden spart. Der entscheidende Vorteil: Aus dem Angebot wird per Klick ein Projekt mit Aufgaben, Budget und Zeitplanung – kein erneutes Abtippen, keine Medienbrüche.
Projekt- und Ressourcensteuerung
Team-Kapazitäten reservieren und prüfen – das klingt simpel, ist in der Praxis aber der Unterschied zwischen profitablen und verlustbringenden Projekten. Du brauchst eine Wochen-Einsatzplanung, die zeigt, wie viel Zeit Mitarbeitende bereits für Projekte gebucht haben versus was geplant war.
Überlastungs-Früherkennung ist dabei zentral: Wenn dein Senior-Designer in drei Projekten gleichzeitig verplant ist, muss das System warnen – nicht der Designer nach vier Überstunden-Wochen. Die Team-Kapazitäten-Übersicht in Die Agenturverwaltung dient als Entscheidungsgrundlage: Kurzfristig Freelancer hinzubuchen oder eine Stelle ausschreiben? Diese Entscheidung triffst du datenbasiert statt nach Gefühl – ein wesentlicher Unterschied zur Freelancer-Phase.
Controlling und Auswertungen
Hier werden die Unterschiede zwischen Freelancer-Phase und Agentur-Phase am deutlichsten:
| Anforderung | Freelancer-Phase | Agentur-Phase |
|---|---|---|
| Margenkontrolle | Monatlich in Excel, oft grob geschätzt | Echtzeit-Margen pro Projekt und Phase |
| Kapazitätsplanung | Gefühl oder einfache Übersicht | Datenbasierte Forecasts pro Woche/Monat |
| Budget-Warnungen | Manuell, oft zu spät | Automatische Benachrichtigungen |
| Projektkostenanalyse | Kosten nicht nach Aufgaben getrennt | Aufgaben-/Phasen-Kostenrechnung |
Die Software ermöglicht die Erstellung von EÜR und GuV auf Knopfdruck – solche Auswertungen gelten im Markt oft als Mindeststandard für wachsende Agenturen – und das Projekt-Controlling von Die Agenturverwaltung macht Margen auch für Junior-Projektleiter leicht einsehbar. In Meetings besprichst du gezielt nur Projekte mit Problemen statt alles durchzugehen. KI-gestützte Belegerfassung reduziert manuelle Buchhaltungsarbeit erheblich, und die Umsatzsteuervoranmeldung kann direkt aus der Software an das Finanzamt gesendet werden.
Manuelle Prozesse skalieren nicht. Was bei zwei Kunden funktioniert, wird bei zehn zum Risiko. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die häufigsten Herausforderungen beim Software-Übergang.
Häufige Herausforderungen und Lösungen beim Software-Übergang
Die Entscheidung für neue Software ist getroffen – doch die Einführung selbst birgt Risiken. Diese vier Herausforderungen begegnen fast jeder wachsenden Agentur.
Excel-Chaos und Tool-Wildwuchs
Das Problem: Trello für Aufgaben, Toggl für Zeiten, sevDesk oder Lexware Office für Rechnungen, eine separate HR-Lösung, dazu Excel für alles dazwischen. Viele Unternehmen nutzen sevDesk für ihre Buchhaltung – aber Buchhaltungssoftware allein löst kein Projektgeschäft. Jedes Tool ist für sich genommen brauchbar, doch zusammen erzeugen sie Medienbrüche, doppelte Dateneingabe und Fehlerquellen. Automatisierung reduziert den Aufwand bei der Buchhaltung erheblich – aber nur, wenn die Daten aus einem System kommen.
Die Lösung: Eine All-in-One-Lösung wie Die Agenturverwaltung ersetzt fünf oder mehr separate Tools durch eine zentrale Datenbasis. Wichtig werden dann auch Bankanbindung und sauberes Matching zum richtigen Konto in einer Oberfläche, sobald Rechnungen, Zahlungen und Buchhaltung zusammenlaufen. Weniger Optionen für Fehler, kein Copy-Paste zwischen Systemen, und alle Daten – von der Zeiterfassung bis zur Rechnung – sind live verbunden.
Hohe Einführungskosten und -aufwand
Das Problem: Legacy-Agentursoftware aus den 2000ern verlangt oft wochenlange Einrichtung, Serverinstallation und teure Schulungen. Für eine Agentur mit fünf bis zehn Mitarbeitenden ist das weder zeitlich noch finanziell tragbar.
Die Lösung: Die Agenturverwaltung setzt auf ein modulares „Cherry Picker"-Preismodell: Du zahlst nur für Module, die du tatsächlich brauchst – keine starren Komplettpakete, bei denen die Hälfte ungenutzt bleibt. Manche Anbieter schalten bestimmte Premium-Funktionen erst in höheren Tarifen frei. Die Stärken eines Modells zeigen sich meist erst, wenn Modulgrenzen, Tariflogik und Teamgröße zusammen betrachtet werden. Der Einstieg ist niedrigschwellig. Empfohlen: Starte zuerst mit Projektmanagement und Zeiterfassung, ergänze dann Abrechnung und Finanzen, und schalte HR dazu, wenn dein Team weiter wächst. So bleibt das Budget unter Kontrolle und dein Team wird nicht überfordert.
Mitarbeiter-Akzeptanz bei neuen Tools
Das Problem: Das beste Tool nutzt nichts, wenn dein Team es nicht verwendet. Komplexe Benutzeroberflächen, fehlende mobile Nutzung und mangelhaftes Onboarding töten die Akzeptanz schneller als jedes Feature-Defizit, und schwacher Support bremst die Einführung zusätzlich.
Die Lösung: Buchhaltungssoftware sollte eine einfache Benutzeroberfläche bieten – das gilt erst recht für Agentursoftware, die täglich von jedem Mitarbeiter genutzt wird. Die Agenturverwaltung bietet klare Wochenansichten, Dashboard-Übersichten und einen Onboarding-Service für den reibungslosen Start. Eine Lösung mit etwas klarerer Oberfläche wird im Alltag oft schneller angenommen. Beziehe dein Team früh ein: Feedbackrunden in den ersten Wochen zeigen, wo es hakt, und erhöhen die Akzeptanz deutlich. sevDesk bietet KI-gestützte Belegerfassung zur Automatisierung an – aber für den Agenturalltag brauchst du mehr als Buchhaltungsaufgaben: Du brauchst ein System, in dem auch Projektleiter und Designer gerne arbeiten.
DSGVO und Datenschutz
Das Problem: Personenbezogene Daten deiner Mitarbeiter, Kundendaten, Finanzdaten – alles muss DSGVO-konform verarbeitet und gespeichert werden. Buchhaltungssoftware muss GoB-konform sein, und E-Rechnungen erfordern revisionssichere Archivierung. Die Umsatzsteuervoranmeldung kann direkt an das Finanzamt gesendet werden – aber nur, wenn die Software eine Elster-Schnittstelle bietet.
Die Lösung: Bevorzuge eine Cloud-Lösung mit EU-Hosting, Verschlüsselung und klaren Auftragsverarbeitungsverträgen. Die Agenturverwaltung ist DSGVO-konform in der EU gehostet.
Faktenbasierte Vergleichstabelle: Die Agenturverwaltung vs. accountable
accountable ist ein hervorragendes Tool für Solo-Freelancer, um die eigene Buchhaltung, Belege und Steuererklärungen unkompliziert abzuwickeln. Sobald du jedoch dein Team erweiterst und Angestellte beschäftigst, stößt eine reine Steuersoftware an ihre natürlichen Grenzen: Sie bietet weder Projektstrukturen noch Kapazitätsplanungen oder automatisierte Budgetwarnungen. Während accountable isoliert auf die Finanzen einer Einzelperson blickt, verbindet Die Agenturverwaltung das operative Projektgeschäft nahtlos mit Finanzen und Personalverwaltung. Statt deine Margen nach Bauchgefühl zu schätzen oder Projektdaten manuell zwischen Tabellen zu übertragen, erhältst du ein integriertes System, das dir volle Kontrolle über Team-Auslastung, Projektmargen und E-Rechnungen gibt.
Die folgende Übersicht zeigt die konkreten Funktionsunterschiede im direkten Vergleich:
| Kriterium | Accountable | Die Agenturverwaltung |
|---|---|---|
| Fokus & Zielgruppe | Solo-Freelancer & Selbstständige ohne Angestellte | Wachsende Agenturen & Teams (5–25 Mitarbeitende) |
| Projektsteuerung & Phasen | Keine Projektstrukturen oder Aufgabenverwaltung | Native Projekt- und Phasengliederung inklusive Kanban |
| Zeiterfassung | Einfaches Erfassen von Arbeitszeiten / Belegen | Minutengenaue Projekt- & Aufgabenzeiterfassung mit Stundensätzen |
| Ressourcen- & Kapazitätsplanung | Nicht vorhanden | Skill-basiertes Staffing, Team-Wochenplaner & Auslastungs-Forecasts |
| Projekt-Controlling & Margen | Kein Soll-Ist-Vergleich auf Projektebene | Echtzeit-Margenkontrolle, Budget-Warnungen & Projekt-KPIs |
| Personalverwaltung & HR | Keine HR-Funktionen | Abwesenheitsplaner (Urlaub, Krankheit, Home-Office) mit Team-Sicht |
| Abrechnungsmodelle | Einfache Einzel- & Dauerrechnungen | Komplexe Agenturmodelle (Retainer, Akonto, Schlussrechnung, T&M) |
| Steuern & Buchhaltung | Fokus auf eigene Steuererklärungen & EÜR (Elster) | DATEV-Export für den Steuerberater & E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD) |
Fazit und nächste Schritte
Der Übergang von der Selbstständigkeit als Freelancer zur Agentur mit Angestellten ist kein gradueller Prozess – es ist ein Systemwechsel. Deine bisherigen Tools, dein Buchhaltungswissen, dein Know-how als Solo-Selbstständiger reichen nicht mehr aus, sobald du Arbeitgeberpflichten trägst, Kapazitäten planen und Margen in Echtzeit kontrollieren musst. Die Wahl der richtigen Software entscheidet darüber, ob dieser Übergang gelingt oder im Chaos endet.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was muss eine Software für den Übergang vom Freelancer zur Agentur zwingend können?
Eine professionelle Agentursoftware deckt den gesamten Workflow ab:
- Projektmanagement & Ressourcenplanung: Skill-basierte Einsatzplanung, Kapazitäts-Forecasts und Überlastungswarnungen.
- Zeiterfassung & Controlling: Digitale, gesetzeskonforme Arbeitszeiterfassung und automatische Margen-Überwachung pro Projekt.
- Abrechnung & Finanzen: Unterstützung von Retainern, Akonto- sowie Schlussrechnungen, DATEV-Export und die Erstellung von E-Rechnungen (ZUGFeRD / XRechnung).
- Personalverwaltung: Integrierte Erfassung von Urlaub, Krankheit und Home-Office-Tagen, die direkt in die Projektverfügbarkeit einfließen.
Erfüllt eine All-in-One-Agentursoftware die gesetzliche E-Rechnungspflicht?
Ja, moderne Agentursoftware wie Die Agenturverwaltung ist darauf ausgelegt, Rechnungen konform mit der EU-Norm EN 16931 in den geforderten Formaten XRechnung und ZUGFeRD (ab Version 2.0.1) zu erstellen und zu verarbeiten. Seit dem 1. Januar 2025 müssen B2B-Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Eine integrierte Software stellt sicher, dass der Abrechnungsprozess direkt aus den erfassten Projektzeiten erfolgt und nahtlos revisionssicher verarbeitet werden kann.
Wie gelingt der Wechsel von Einzellösungen zu einer Agentursoftware ohne Betriebsausfall?
Der Wechsel gelingt am besten über einen modularen und schrittweisen Rollout:
- Schritt 1: Implementiere zuerst die Kernmodule für Projektmanagement und Zeiterfassung, damit das Team Termine und Stunden sofort im neuen System erfasst.
- Schritt 2: Binde im nächsten Schritt Abrechnung & Finanzen an, um Angebote direkt in Projekte umzuwandeln und Schnittstellen wie den DATEV-Export zu nutzen.
- Schritt 3: Aktiviere das Personalverwaltungs-Modul für Urlaubs- und Krankheitsmeldungen.
Durch ein solches Cherry-Picker-Modell zahlt die Agentur nur für die genutzten Funktionen, und die Mitarbeitenden werden nicht durch zu viele neue Prozesse auf einmal überfordert.
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