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Podcast Episode 18: Vibe Work in Agenturen – Effizienz, Token-Frust und neue Stundensätze

Achim Koellner Achim Koellner 22.05.2026

Contents

Künstliche Intelligenz verändert die tägliche Arbeit in Agenturen grundlegend. Der Begriff "Vibe Work" beschreibt dabei einen neuen Ansatz der Aufgabenerledigung. Ursprünglich abgeleitet vom "Vibe Coding" aus der Softwareentwicklung nutzen Mitarbeitende heute Sprachmodelle für alltägliche Aufgaben außerhalb des Codes.

Statt Excel-Tabellen manuell zu befüllen oder stundenlang Recherchen durchzuführen delegieren Fachkräfte Aufgaben an kleine KI-Agenten.

Personalabbau oder Effizienzsteigerung?

Die Sorge vor massivem Personalabbau in Agenturen durch KI ist aktuell unbegründet. Automatisierung betrifft eher standardisierte Dienstleistungen wie Callcenter. In Agenturen verschiebt sich lediglich der Fokus der Arbeit.

"Ich bin mir nicht sicher, ob wir dadurch wirklich Personal einsparen, aber wir machen das Personal, das wir haben, auf jeden Fall deutlich effizienter, weil die natürlich viel mühsamer Arbeit jetzt erst mal sich sparen können." – Achim Köllner

Die Qualität der Ergebnisse steigt durch den KI-Einsatz. Agenturen bauen eher Personal in gefragten Spezialbereichen auf statt pauschal Stellen zu streichen. Menschliche Expertise bleibt zwingend notwendig um KI-generierte Daten zu bewerten und für Kunden in konkrete Handlungsempfehlungen zu übersetzen.

Die Hürde der KI-Adoption im Team

Viele Agenturinhaber überschätzen die tatsächliche Nutzung von KI-Tools in ihren Teams. Selbst wenn Premium-Zugänge kostenfrei bereitgestellt werden greifen viele Mitarbeitende aus Gewohnheit nur auf kostenlose Basisversionen zurück. KI wird oft nur als erweiterte Suchmaschine zur Strukturierung von Texten genutzt.

"Die Akzeptanz ist bei mir nicht da, weil sie nicht die KI nicht haben wollen, sondern weil sie einfach keinen Bock drauf haben und die Arbeit nur so weit machen, wie sie es wollen und können." – Edin

Führungskräfte müssen Räume für Experimente schaffen. Mitarbeitende brauchen zeitlichen Spielraum um Workflows ohne Druck zu testen und eigene Automatisierungen aufzubauen.

Token-Limits als Produktivitätskiller

Power-User stoßen bei intensiver Nutzung von KI-Modellen schnell an harte Grenzen. Der Verbrauch von Token summiert sich bei komplexen Prozessen enorm. Ein intensives Wochenende kann Millionen von Tokens verbrennen und zur Sperrung des Accounts führen.

Dieser "Token-Frust" unterbricht den Arbeitsfluss mitten im Projekt. SaaS-Tools mit unlimitierten Versprechen regulieren im Hintergrund oft hart ab sobald die Nutzung unprofitabel für den Anbieter wird. Agentursoftware bietet hier Auswege indem sie spezifische KI-Funktionen direkt am Datensatz anwendet und DSGVO-konform abrechnet.

Stundensätze und Zeiterfassung im Wandel

Wenn ein Senior-Konzepter mit KI eine Aufgabe in 30 Minuten statt in acht Stunden löst hinterfragt das klassische Abrechnungsmodelle. Der reine Zeitaufwand verliert als Metrik an Bedeutung. Kunden bezahlen am Ende für das Resultat und den Geschäftswert des Projekts.

Agenturen die Vibe Work etablieren verkaufen künftig nicht mehr nur Arbeitszeit. Sie monetarisieren ihr Wissen über den Aufbau komplexer Agenten-Netzwerke und effizienter Prompts.

Mehr zu modernen Abrechnungsmodellen und Agentursteuerung gibt es auf www.dieagenturverwaltung.de
Die komplette Diskussion hörst du hier im Podcast: https://open.spotify.com/show/4nKMtjd0UeFcet3q7oJqve.

 

FAQ: Vibe Work in Agenturen

Was genau ist Vibe Work?

Vibe Work ist die Arbeitsweise Aufgaben mithilfe von KI-Agenten und Prompts zu lösen. Du baust dir Workflows die dir lästige manuelle Arbeiten abnehmen. Das Ziel ist stressfreie und extrem schnelle Aufgabenerledigung.

Werden Agenturen wegen KI Mitarbeiter entlassen?

Nein. Die Arbeitsprozesse verändern sich aber Jobs in Agenturen fallen dadurch nicht massenhaft weg. Die Teams werden produktiver und der Output pro Person steigt.

Warum nutzen meine Mitarbeiter die bezahlten KI-Tools nicht?

Viele haben schlichtweg keine Lust ihre gewohnten Abläufe zu ändern. Sie nutzen KI höchstens als erweiterte Google-Suche. Du musst ihnen explizit Zeit einräumen um neue Workflows ohne Erfolgsdruck auszuprobieren.

Sind Stundenzettel jetzt überflüssig?

Sie verlieren definitiv an Relevanz. Wenn eine KI deine Arbeit in einem Bruchteil der Zeit erledigt bestrafst du dich mit reiner Stundenabrechnung selbst. Der Markt bewegt sich hin zur Abrechnung von konkreten Ergebnissen und Werten.

Was bedeutet Token-Frust?

Das passiert wenn du mitten in einer Aufgabe steckst und dein KI-Tool dir den Zugang sperrt weil du dein Token-Budget verbraucht hast. Für Power-User ist das ein massives Hindernis im Arbeitsalltag.

 

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