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KBMpro vs. Die Agenturverwaltung: Was ist der Unterschied? Der große Architektur-Vergleich 2026

Achim Koellner Achim Koellner 11.08.2026

Contents

Einleitung

KBMpro wirbt mit über 700 Modulen und einem gigantischen Funktionsumfang – doch für viele Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitern bedeutet das in der Praxis: zu viel Ballast, lange Klickwege und veraltete Usability. Die Agenturverwaltung geht den umgekehrten Weg und liefert eine fokussierte, cloud-native All-in-One-Lösung, die den gesamten Agenturalltag in einer Plattform vereint und andere Möglichkeiten im täglichen Einsatz bietet.

Dieser Vergleich richtet sich an Agenturinhaber, Operations-Manager und IT-Verantwortliche, die vor der konkreten Entscheidung stehen: Legacy-Komplexität mit hunderten Einzelmodulen einführen – oder eine moderne Agentursoftware, die Projektmanagement, Zeiterfassung, Abrechnung, Controlling und HR in einem durchgängigen Workflow verbindet? Wir vergleichen System-Philosophien, Usability, Kostenstrukturen, DSGVO-Hosting und die praktischen Unterschiede im Alltag.

Die Kurzantwort: KBMpro ist ein historisch gewachsenes, modular aufgebautes System mit enormer Funktionsbreite, das vor allem für große Agenturen mit hochspezialisierten Anforderungen konzipiert wurde. Die Agenturverwaltung ist die moderne Antwort für Teams zwischen 5 und 25 Mitarbeitern – cloud-nativ, intuitiv bedienbar, DSGVO-konform in Deutschland gehostet und mit KI-gestützten Workflows ausgestattet.

Die 5 zentralen Erkenntnisse dieses Vergleichs:

  1. Architektur-Unterschied: Legacy-Modul-System vs. cloud-native All-in-One-Plattform
  2. Usability-Gap: Wochenlange Einarbeitung vs. sofort einsatzbereite Workflows
  3. Kostenstrukturen: Versteckte Customizing-Kosten vs. transparentes Cherry-Picker-Modell
  4. DSGVO-Hosting: Lückenhafte Standort-Angaben vs. klares Deutschland-Hosting mit täglichen Backups
  5. Zielgruppen-Fokus: Breites Spektrum vs. präzise Ausrichtung auf Agenturen mit 5–25 Mitarbeitern

KBMpro im Kurz-Check: Funktionen und Module – Was das System auszeichnet – und wo die Komplexität beginnt

KBMpro ist eine Agentursoftware, die seit etwa 2002 am Markt ist und ursprünglich für Werbeagenturen und Internetagenturen entwickelt wurde. Die technische Basis ist historisch gewachsen – das System wurde über zwei Jahrzehnte kontinuierlich um Module erweitert.

Der Funktionsumfang in Zahlen: KBMpro bietet über 700 Funktionen und Module. Diese decken die Basics wie Zeiterfassung, Rechnungswesen, Adressverwaltung und Projekt Jobmanagement ab, aber auch hochspezialisierte Bereiche wie ISP-Tools, Domain-Verwaltung, CTI-Anbindung und Dokumenten-Management. KBMpro unterstützt visuelle Projektplanung mit Gantt-Diagrammen und integriert Kunden- und Projektmanagement in einer Plattform. Automatische Warnungen bei Budgetüberschreitungen sind verfügbar, und das System erkennt eingehende E-Mail automatisch. Zudem ermöglicht KBMpro automatisierte Reportings für Projekte.

Drei Preisstufen strukturieren das Angebot:

  • ECO: 19 €/User/Monat – Basisfunktionen wie Adressmanager, Zeiterfassung, Rechnungswesen
  • Small Business: 29 €/User/Monat – zusätzlich Projektmanagement, Urlaubsplanung, Angebotswesen
  • Enterprise: 39 €/User/Monat – plus Vertrieb, Dokumentenmanagement, Kreditorenmanagement
  • KBMpro: 19–39 €/User/Monat netto für Standardpakete. Aber: Zusatzkosten für Customizing, Schulungen und nicht genutzte Module sind schwer vorherzusagen. Kein transparenter Fixpreis für Onboarding.
  • Die Agenturverwaltung: Modulares Preismodell ab 15€/User/Monat (je nach gewähltem Paket bzw. individuellen Modulen), perfekt skalierbar für das Teamwachstum. Keine ungenutzten Pflicht-Module.

Alle Preise verstehen sich netto. Staffelpreise sind ab 5 Nutzern möglich, individuelle Paket-Konfigurationen bleiben dabei aber nur eingeschränkt möglich und an diese festen Preisstufen gebunden. KBMpro hostet Daten in Rechenzentren in Deutschland, ist DSGVO-konform. KBMpro bietet tägliche Backups für Datensicherheit, und die Software-Pflege und Hardware-Updates sind inklusive. Die Software unterstützt E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format.

Wo die Komplexität beginnt: Der modulare Umfang klingt auf dem Papier beeindruckend. In der Praxis berichten Nutzer jedoch von hohem Konfigurationsaufwand, langen Einarbeitungszeiten und überfrachteten Menüstrukturen. Wer nicht Wochen in Setup und Schulung investieren will, stößt schnell an Grenzen. Laut Softguide bleibt KBMpro in Bezug auf Technik und Module teilweise eine „Black Box". Für eine Agentur mit 8 oder 15 Mitarbeitern stellt sich die Frage: Brauchst du wirklich 700 Module – oder brauchst du 30 Funktionen, die perfekt ineinandergreifen?

Die Grundphilosophie im KBMpro Vergleich: Modul-Overkill vs. fokussiertes All-in-One

Der fundamentale Unterschied zwischen KBMpro und Die Agenturverwaltung liegt nicht in einzelnen Features – sondern in der System-Philosophie.

KBMpro-Ansatz: Maximale Funktionsbreite durch modulare Architektur. Das System stammt aus den frühen 2000ern und folgt dem Prinzip „für jeden denkbaren Anwendungsfall ein eigenes Modul". Das Ergebnis: über 700 Einzelmodule, die aktiviert oder deaktiviert werden können, und laut Anbieter kaum Wünsche offenlassen sollen. Die Idee dahinter ist nachvollziehbar – maximale Anpassung. Doch in der Realität bedeutet das: Jede Agentur muss sich durch hunderte Optionen kämpfen, um die richtige Paket-Konfiguration zu finden. Die starre Zuordnung zu drei Preisstufen (ECO, Small Business, Enterprise) lässt wenig Spielraum für individuelle Zusammenstellung.

Die Agenturverwaltung-Philosophie: Cloud-native All-in-One-Plattform. Statt hunderte Einzelmodule anzubieten, vereint Die Agenturverwaltung alle relevanten Bereiche des Agenturalltags in einer durchgängigen Plattform: Angebot & Kalkulation, Projektmanagement, Ressourcenplanung, Zeiterfassung, Controlling, Abrechnung & Finanzen, Personalverwaltung und Automation. Die Plattform ist von Grund auf als moderne Cloud-Lösung gebaut – keine Legacy-Altlasten, keine lokalen Server-Installationen.

Legacy vs. Modern: Warum mehr Module nicht automatisch bessere Workflows bedeuten. KBMpro ermöglicht die Erstellung von Angeboten und Rechnungen in 30 Sekunden – das klingt schnell. Aber wenn die Daten dafür erst durch drei separate Module fließen müssen, relativiert sich der Vorteil. Beide Systeme steuern Projekte, erfassen Arbeitszeiten, kalkulieren Angebote und regeln die Abrechnung. Der Unterschied: Die Agenturverwaltung schafft das in einem nahtlosen Workflow ohne Medienbrüche, während bei KBMpro die einzelnen Module oft isoliert arbeiten und die Verknüpfung zwischen Modulen, Daten und Workflows manuell hergestellt werden muss.

Cherry Picker vs. Paket-Zwang. Während KBMpro drei feste Preisstufen mit vordefinierten Modul-Paketen anbietet, setzt Die Agenturverwaltung auf das Cherry-Picker-Modell: Du wählst exakt die Premium-Module, die du brauchst – 3 Module, 6 Module oder das volle Premium-Paket. Keine ungenutzten Funktionen, keine versteckten Kosten. Das ist besonders für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitern relevant, bei denen jeder Euro im Budget zählt.

DSGVO-Architektur: Beide Systeme richten sich an Agenturen, haben jedoch unterschiedliche Schwerpunkte beim Datenschutz. KBMpro hostet zwar in Rechenzentren in Deutschland und ist DSGVO-konform – die konkreten Details zu Serverstandorten und Infrastruktur sind jedoch weniger transparent kommuniziert. Die Agenturverwaltung macht hier klare Ansagen: Hosting in Deutschland und der EU, tägliche Backups, Auftragsverarbeitungsverträge inklusive, revisionskonforme Prozesse.

Punkt-für-Punkt-Vergleich: Wo sich KBMpro und Die Agenturverwaltung im Alltag unterscheiden

Beide Systeme versprechen, den Agenturalltag zu digitalisieren. Aber wo genau liegen die Unterschiede in der täglichen Bedienung? Hier der detaillierte Vergleich in den vier entscheidenden Bereichen.

1. Usability, Benutzeroberfläche & Einarbeitungszeit

Kriterium KBMpro Die Agenturverwaltung
Menü-Komplexität Hunderte Module, verschachtelte Menüstrukturen Schlanke Oberfläche, fokussiert auf Standardabläufe
Klickwege für Standard-Aufgaben Oft lange Klickwege durch modulare Struktur Häufige Aufgaben in wenigen Klicks erledigt
Mobile Nutzung Webbasiert (eingeschränkte mobile Ansicht / mobile Zeiterfassung) Ja, Responsive Design, cloud-nativer Zugriff
Einarbeitungszeit Wochen bis Monate, Schulungen empfohlen Strukturiertes Onboarding, schnell einsatzbereit

KBMpro bietet extrem hohe Anpassbarkeit – das ist gleichzeitig seine Stärke und seine Schwäche. Für jede Funktion gibt es granulare Einstellungsmöglichkeiten, Nutzerrechte und Konfigurationsoptionen. Diese Komplexität ist gerade bei Standardaufgaben rund um einen einzelnen Job schnell spürbar. Das bedeutet aber auch: Bevor du die erste Rechnung schreiben kannst, hast du möglicherweise Tage mit der Konfiguration verbracht.

Kleinere Agenturen bevorzugen oft benutzerfreundliche Software mit modernem Interface. Genau hier setzt Die Agenturverwaltung an. Die Oberfläche ist so gestaltet, dass Standardaufgaben – Zeit buchen, Angebot schreiben, Mahnungen versenden, Stundenkonten einsehen oder Freigaben in der Grafik abstimmen – mit wenigen Klicks erledigt werden. In Branchenvergleichen und auf Bewertungsplattformen wird die Plattform vor allem für eines gelobt: hohe Benutzerfreundlichkeit, starker Support und ein praxisnahes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Onboarding im Vergleich: KBMpro erfordert individuelle Konfiguration, oft über Workshops und Schulungen, ohne klar kommunizierten Fixpreis. Die Agenturverwaltung bietet ein strukturiertes Onboarding für einmalig 1.000 € netto – inklusive Setup und Migration.

2. Projektmanagement, Ressourcen & Zeiterfassung

Zeiterfassung ist für Agenturen ein zentrales Thema. Und genau hier zeigt sich, ob eine Software wirklich für den Agenturalltag gebaut ist.

KBMpro bietet zahlreiche Funktionen zur Zeiterfassung und zum Projektmanagement. Die Software ermöglicht Soll/Ist-Vergleiche in Echtzeit, und Zeiten können direkt auf Kunden oder Projekte gebucht werden. Das Zeiterfassungstool erfasst auch interne Vorgänge wie Meetings. KBMpro unterstützt detailliertes Projekt Jobmanagement einschließlich Fremdleistungen, Reisekosten und Etat-Überwachung, was auch die operative Jobabwicklung strukturierter macht. Automatische Warnungen bei Budgetüberschreitungen warnen frühzeitig. Allerdings: Die Einrichtung solcher Features erfordert erhebliches Customizing.

Die Agenturverwaltung integriert Projektmanagement und Zeiterfassung nahtlos in einem System. Die Kapazitätsplanung zeigt auf einen Blick, wer über- oder unterlastet ist – auf Einzelpersonen- und Team-Ebene. Teamkapazitäten können für Projekte „reserviert" werden, wobei das System automatisch prüft, ob die Planung zum Budget passt. Mitarbeitende sehen ihre Wochenplanung und bereits gebuchte Zeiten live. So lassen sich kurzfristige Entscheidungen zu Freelancer-Buchungen oder Neuausschreibungen datenbasiert treffen.

Kernziel der Agentursoftware ist die Transparenz und effiziente Ressourcennutzung. Die Agenturverwaltung nutzt KI-gestützte Zeit- und Belegerfassung zur Minimierung administrativen Aufwands – ein Feature, das bei KBMpro in dieser Form nicht vorhanden ist.

Controlling in Echtzeit: Während KBMpro ebenfalls Soll/Ist-Vergleiche bietet, liefert Die Agenturverwaltung Projektkosten-Transparenz und Auswertungen direkt auf Dashboard-Ebene – inklusive Margenübersichten, die auch für Junior-Mitarbeiter leicht lesbar sind, und Frühwarnungen bei drohender Budgeterschöpfung.

3. E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung) & DATEV-Workflow

Seit der E-Rechnungspflicht ist die Frage nach ZUGFeRD- und XRechnung-Support für jede Agentur geschäftskritisch.

KBMpro unterstützt E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format. Rechnungen können unabhängig von Projekten erstellt werden, und das System bietet einen Editor für individuelle Rechnungsdesigns. Das Angebots- und Rechnungsmanagement ist flexibel anpassbar. DATEV-Schnittstellen sind vorhanden, ebenso SEPA-Funktionen und Mahnwesen.

Die Agenturverwaltung deckt den gesamten Abrechnungs- und Finanz-Workflow ab: Von der kaufmännisch korrekten Rechnungserstellung (teil- oder vollautomatisch aus Vorlagen und erfassten Leistungen) über verschiedene Abrechnungsarten (Akonto, Teilabrechnung, wiederkehrend, Time & Material, Retainer) bis hin zu Gutschriften und Storno. Das Mahnwesen umfasst Offene-Posten-Management, hinterlegbare Zahlungsziele und dokumentierte Zahlungserinnerungen. Der DATEV-Export ermöglicht die direkte Übergabe an den Steuerberater – ohne manuelle Datenübertragung.

Kriterium KBMpro Die Agenturverwaltung
ZUGFeRD-Support Ja, als Feature gelistet Voll integriert (ZUGFeRD 2.1 & XRechnung)
XRechnung In Feature-Listen erwähnt Vollständig integriert (inkl. XRechnung-Standard)
DATEV-Integration Export-Funktionen vorhanden Direkte DATEV-Schnittstelle inkl. Rechnungsdatenservice
Automatisiertes Mahnwesen Ja Ja, mit dokumentiertem Workflow
Rechnungs-Automatisierung Manuell konfigurierbar Automatische Rechnungserstellung aus erfassten Zeiten

 

4. Hosting, Technik & DSGVO-Architektur

Server-Standorte: KBMpro hostet Daten in Rechenzentren in Deutschland und verarbeitet Daten grundsätzlich in der EU. Alle Datenübertragungen sind mit AES-256 verschlüsselt, und tägliche Backups für Datensicherheit sind inklusive. Die Agenturverwaltung kommuniziert ebenfalls klar: Hosting in Deutschland und der EU, tägliche Backups, Auftragsverarbeitungsverträge inklusive, revisionskonforme Prozesse. Beide Anbieter nehmen Datenschutz ernst – die Transparenz in der Kommunikation unterscheidet sich jedoch.

API-Verfügbarkeit und Integrationen: Die Agenturverwaltung bietet direkte Integrationen mit DATEV, Personio, HR WORKS, Pleo, Slack und über make.com Verbindungen zu Google Sheets, Microsoft Power BI, HubSpot und weiteren Tools. KBMpro bietet Schnittstellen zu Finanzdatenbanken und SEPA – die API-Dokumentation und Integrationsmöglichkeiten mit modernen SaaS-Tools sind jedoch weniger umfangreich dokumentiert.

Update-Zyklen: Bei KBMpro sind Software-Pflege und Hardware-Updates inklusive – die Frequenz und Art der Updates folgt einer klassischen Version mit periodischen Releases. Die Agenturverwaltung als cloud-native Plattform liefert kontinuierliche Updates ohne Downtime oder manuelle Installation. Die Agenturverwaltung fokussiert sich auf moderne, cloudbasierte SaaS-Lösungen – das bedeutet: Neue Features landen automatisch auf der Plattform, ohne dass du etwas tun musst.

Für welche Agenturgröße lohnt sich welches System wirklich?

KBMpro Sweet Spot: Mittlere bis große Agenturen mit hochspezialisierten Anforderungen. KBMpro war historisch besonders auf größere Werbe- und Internetagenturen ausgerichtet. Wenn du ISP-Tools für Domain-Verwaltung brauchst, komplexe Fremdleistungsabrechnung mit dutzenden Freelancern managst oder in deiner Firma sehr individuelle Prozesse abbilden musst, kann die schiere Modulbreite von KBMpro ein Vorteil sein. Voraussetzung: Du bist bereit, Wochen in Konfiguration, Schulung und laufende Pflege zu investieren.

Die Agenturverwaltung Zielgruppe: Für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitern – Werbeagenturen, Digitalagenturen, Designstudios, PR-Agenturen und Beratungsboutiquen – die unterschiedliche Anforderungen an eine moderne All-in-One-Software haben. Wenn du Standardprozesse effizient digitalisieren willst, ein intuitives System mit modernem Interface brauchst, DSGVO-konformes Hosting in Deutschland erwartest und nicht fünf verschiedene Tools zusammenflicken möchtest.

Budget-Realitäts-Check:

Wachstums-Szenarios: Wenn deine Agentur von 5 auf 20 Mitarbeiter wächst, skaliert Die Agenturverwaltung moderat mit: zusätzliche Nutzer, mehr Projekte, bei Bedarf weitere Premium-Module – ohne dass du die gesamte Systemarchitektur neu konfigurieren musst. Bei KBMpro steigt mit wachsender Komplexität auch der Pflegeaufwand: Module aktivieren, Rechte vergeben, Nutzerrollen pflegen, Datenqualität sichern.

Entscheidungsmatrix – wann sich der Wechsel lohnt: Wenn du aktuell mit Excel, getrennten Tools für Zeiterfassung, Projektmanagement und Abrechnung arbeitest und viele manuelle Übergaben zwischen Systemen hast, ist der Wechsel zu einer integrierten Plattform überfällig. Für Teams zwischen 5 und 25 Mitarbeitern bietet Die Agenturverwaltung in der Regel den schnelleren ROI – weil Einführungszeit, laufende Kosten und Produktivität von Anfang an in einem gesunden Verhältnis stehen.

Fazit: Warum KBMpro-Wechsler meist die moderne Cloud-UX wählen

Der Vergleich zeigt einen klaren Architektur-Unterschied: KBMpro ist ein historisch gewachsenes System mit beeindruckendem Modulumfang – aber dieser Umfang kommt mit Legacy-Komplexität, langen Einarbeitungszeiten und potenziellen Kostenfallen. Für Agenturen, die ganz spezielle Nischenanforderungen wie integriertes ISP- oder Domain-Management suchen, kann KBMpro (entwickelt von der dmmd GmbH & Co. KG) historisch bedingt im Einzelfall Sinn ergeben.

Für die Mehrheit der Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitern ist jedoch eine andere Frage entscheidend: Wie schnell bin ich produktiv, wie transparent sind meine Kosten, und wie nahtlos greifen Projektmanagement, Zeiterfassung und Finanzen ineinander? Genau hier liefert Die Agenturverwaltung die moderne Antwort – als fokussierte, cloud-native Plattform, die den gesamten Agenturalltag in einem System abbildet.

Die ROI-Betrachtung: Während KBMpro oft Wochen bis Monate für Einrichtung und Schulung benötigt, ist Die Agenturverwaltung nach dem strukturierten Onboarding sofort einsatzbereit. Die transparente Preisstruktur ohne versteckte Customizing-Kosten macht die Budgetplanung planbar. Und die durchgängigen Workflows – von der Kalkulation über das Controlling bis zur digitalen Buchhaltung – sparen messbar Zeit bei Angebotserstellung, Rechnungslegung und Mahnwesen.

Deine nächsten 3 Schritte:

  1. Anforderungen klären: Erstelle eine Liste deiner tatsächlich genutzten Funktionen – nicht der theoretisch möglichen. Wie viele der 700 KBMpro-Module brauchst du wirklich?
  2. Kostenvergleich rechnen: Summiere deine aktuellen Lizenzkosten, Schulungsaufwände, Tool-Abonnements und den Zeitaufwand für manuelle Datenübertragungen. Vergleiche mit dem Cherry-Picker-Modell.

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Häufige Fragen zum KBMpro vs. Die Agenturverwaltung Vergleich

Ist ein Wechsel von KBMpro zu Die Agenturverwaltung möglich?

Ja, ein Wechsel ist möglich. Die Agenturverwaltung bietet ein strukturiertes Onboarding inklusive Datenmigration für einmalig 1.000 € netto. Die genauen Import-Formate und der Aufwand hängen von der Datenqualität und dem Umfang deiner KBMpro-Installation ab. Am besten klärst du das in einem kostenlosen Erstgespräch.

Welches System eignet sich als Agentursoftware besser für Web-Agenturen?

KBMpro bietet spezielle ISP-Tools und Domain-Management-Module, die für Internetagenturen mit aktivem Server- und Hosting-Geschäft relevant sein können. Wenn dein Fokus jedoch auf modernen Workflows für Webprojekte liegt – also Projektplanung, Ressourcenplanung, Zeiterfassung und Abrechnung – ist Die Agenturverwaltung die schlankere und modernere Lösung.

Wie unterscheiden sich die DSGVO-Standards?

Beide Systeme sind DSGVO-konform. KBMpro hostet in Rechenzentren in Deutschland; der Anbieter sitzt in Hilter, verschlüsselt mit AES-256 und bietet tägliche Backups. Die Agenturverwaltung hostet ebenfalls in Deutschland und der EU, bietet tägliche Backups, stellt Auftragsverarbeitungsverträge bereit und kommuniziert die Compliance-Details transparenter – inklusive Revisionssicherheit und Auditfähigkeit.

Was kostet der Umstieg wirklich?

Bei Die Agenturverwaltung: 1.000 € netto einmalig für Onboarding und Setup, plus die gewählte Lizenz ab 15€/User/Monat. Modular erweiterbar je nach gewähltem Paket bzw. individuellen Modulen, perfekt skalierbar für das Teamwachstum. Keine Mindestlaufzeiten. Bei KBMpro: Die Standardlizenzen liegen bei 19–39 €/User/Monat, aber Customizing, Schulungen und individuelle Konfiguration können den tatsächlichen Einführungsaufwand deutlich erhöhen – ohne klar kommunizierten Fixpreis.

Welche Integrationsmöglichkeiten bieten beide Systeme?

Die Agenturverwaltung bietet direkte Integrationen mit DATEV, Personio, HR WORKS, Pleo, Slack und über make.com Anbindungen an hunderte weitere Tools. KBMpro bietet DATEV-Export, SEPA-Schnittstellen und Anbindung an Finanzdatenbanken, wobei zusätzliche Integrationen dazu öffentlich nur begrenzt nachvollziehbar sind. Für Agenturen, die auf moderne SaaS-Integrationen und API-Schnittstellen setzen, bietet Die Agenturverwaltung das breitere Ökosystem.

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