Wenn du nach „PROAD vs. Die Agenturverwaltung – welches Tool passt zu kleineren Agenturen?“ suchst, ist die kurze Antwort klar: Für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden ist Die Agenturverwaltung in der Regel die passendere Wahl, während PROAD eher für größere Agenturen mit komplexeren Controlling-Anforderungen sinnvoll ist. Entscheidend sind dabei nicht lange Feature-Listen, sondern Teamgröße, Budget, Onboarding-Zeit und wie schnell dein Team im Alltag produktiv arbeitet.
Dieser Vergleich richtet sich an Inhaber und Geschäftsführer kleinerer Agenturen im DACH-Raum: Werbeagenturen, Digitalagenturen, Designstudios, PR-Büros und Beratungsboutiquen. Im Mittelpunkt stehen die Kriterien, die im Agenturalltag über Akzeptanz, Kosten und Effizienz entscheiden: Setup-Aufwand, laufende Preise, Benutzerfreundlichkeit, Finanzen, Controlling, Onboarding-Dauer und die Frage, ob dein Team die Software wirklich nutzt oder wieder bei Excel landet.
Für kleine Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden ist Die Agenturverwaltung die bessere Wahl – besonders für kleinere kreative Agenturen, die schnell starten und ohne hohe Komplexität arbeiten wollen. Der Grund: Begleitung beim Onboarding im ersten Monat, Pakete ab 15 € pro User und Monat ohne Mindestlaufzeit und eine intuitive Oberfläche, die keine wochenlange Schulung erfordert.
Was du aus diesem Artikel mitnimmst:
PROAD und Die Agenturverwaltung verfolgen grundlegend verschiedene Ansätze. PROAD ist eine mächtige ERP-Software mit tiefgreifendem Controlling, konzipiert für Agenturen mit hohen Anforderungen an Finanz- und Projektkontrolle. Die Agenturverwaltung positioniert sich als All-in-One-Agentursoftware und Management-Software für Teams, die Projektmanagement, Zeiterfassung und Finanzen in einem System brauchen, um Insellösungen zu vermeiden, ohne monatelange Einführungsprojekte.
PROAD ist für komplexe Agenturstrukturen und detailliertes Controlling ausgelegt. Die Software bietet umfassende Funktionen für Ressourcen- und Kapazitätsplanung, Dashboard-KPIs auf Tagesbasis und tiefe Kostenstellen-Analyse. PROAD richtet sich primär an größere Agenturen und Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeitenden, die Staffelpreise, Materialverwaltung und Medieneinkäufe abbilden müssen.
Die Implementierung von PROAD erfordert häufig einen hohen Einarbeitungsaufwand. Setup und Customizing werden oft durch externe Berater begleitet. PROAD wirbt mit tausenden betreuten Agenturen, was die Marktreife belegt. Die Benutzeroberfläche von PROAD wirkt allerdings oft überladen für kleinere Teams. PROAD ist komplexer und bietet eine umfangreiche Finanz- und Projektkontrolle, die bei einer 8-Personen-Agentur selten ausgeschöpft wird.
Die Agenturverwaltung fokussiert sich auf schnelles Setup und intuitive Bedienbarkeit. Als DSGVO-konforme Plattform, gehostet in Deutschland, deckt sie den gesamten Agenturalltag ab: von der Kalkulation und dem Kostenvoranschlag über Projektmanagement und Zeiterfassung bis zur E-Rechnung und zum DATEV-Export, sodass alles Wichtige in einer Oberfläche zusammenläuft.
Die Agenturverwaltung bietet als SaaS mit cloud-nativem Bereitstellungsmodell KI-gestützte Funktionen zur Belegerfassung und generative KI für Angebots-Texte. Das Cherry-Picker-Preismodell startet bei 15 € pro Nutzer und Monat, ohne Mindestlaufzeit und monatlich kündbar.
Beide Systeme bieten solide Projekt- und Zeiterfassungsfunktionen. Die entscheidende Frage für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden ist nicht „Was kann das Tool?", sondern „Was davon nutze ich tatsächlich, und wie schnell komme ich damit ans Arbeiten?"
Kleine Teams haben wenig Puffer. Wenn eine Person ausfällt, kippt die Kapazitätsplanung. Die Agenturverwaltung bietet skill-basiertes Staffing, Team-Wochenansichten, Kanban Boards und Alerts bei Budgetüberschreitung und eignet sich damit auch für die Projektsteuerung kleiner Teams; durch transparente Planung und eine gemeinsame Sicht auf Aufgaben verbessert sie zudem die Teamarbeit. Aufgaben werden direkt aus dem Kostenvoranschlag erzeugt; die Abwesenheitsplanung ist mit der Kapazitätsplanung verknüpft, sodass Urlaub und Krankentage automatisch in die Ressourcenplanung einfließen.
PROAD bietet tiefgehende Ressourcen- und Kapazitätsplanung mit Auslastungsprognosen und voller Kontrolle über Budgets und Ressourcenverfügbarkeit. Diese Tiefe lohnt sich bei komplexen Strukturen mit mehreren Sub-Teams und Dachgesellschaften. Für eine 12-Personen-Agentur mit drei parallelen Projekten erzeugt sie vor allem Konfigurationsaufwand.
Agenturen leben von Margen. Wenn du erst am Monatsende merkst, dass ein Projekt 20 % über Budget liegt, ist das Geld bereits verbrannt. Die Agenturverwaltung liefert eine verknüpfte Lösung für Zeiterfassung und Rechnungsstellung und ergänzt die zentrale Verwaltung von Kunden, Projekten und Abrechnung sinnvoll um Customer Relationship Management: Soll-Ist-Vergleiche in Echtzeit, Profitabilität pro Projekt, automatisch erzeugte Berichte und integriertes Mahnwesen. E-Rechnung mit ZUGFeRD und XRechnung ist direkt integriert; der DATEV-Export geht per Klick an den Steuerberater. Die Agenturverwaltung ermöglicht eine integrierte Finanzsteuerung, die Projektkalkulation, Faktura und Projektcontrolling in einem Workflow verbindet und durch die zentrale Steuerung von Kunden- und Projektinformationen die Effizienz im Tagesgeschäft erhöht.
PROAD bietet detailliertes Projektcontrolling mit vielen KPIs, tiefen Kostenstellen und Materialverwaltung. Zielgruppe von PROAD sind Agenturen mit hohen Anforderungen an Controlling, etwa bei komplexem Medieneinkauf oder Staffelpreisen. Für diese Tiefe ist allerdings aufwändiges Setup und teilweise Customizing nötig.
Die Einführung scheitert oft an unzureichender Schulung der Mitarbeitenden. Bei einer Agentur mit 10 Leuten fehlt die Kapazität für zweiwöchige Schulungsprogramme, was gerade für kreativ arbeitende Teams besonders problematisch ist. Die Agenturverwaltung bietet exzellenten Support und persönliche Betreuung. Intuitive Workflows reduzieren die Einarbeitungszeit auf wenige Tage und vereinfachen zugleich den Blick auf Aufgaben und Fortschritte.
PROAD hat viele Einstellungsmöglichkeiten und komplexere Masken. Das Risiko: Teams arbeiten nur mit Teilfunktionen, erstellen Workarounds oder fallen auf Excel zurück. Die Schulungs- und Einarbeitungszeit ist bei PROAD deutlich länger. In kleinen Teams fehlen die Ressourcen, um diese Lernkurve produktiv zu überbrücken.
Der Setup-Aufwand und die Total Cost of Ownership entscheiden bei kleineren Agenturen über den Erfolg einer Software-Einführung. Je länger die Implementierung dauert, desto später rechnet sich die Investition.
| Kriterium | PROAD | Die Agenturverwaltung |
|---|---|---|
| Einrichtungskosten | Kostenpflichtige Beratungspakete | Onboarding-Service inklusive (< 1.000 €) |
| Onboarding | Wochen bis Monate (je nach Abhängigkeit) | Ein Monat intensive Begleitung |
| Support | Standard-Support | Persönlicher Ansprechpartner inklusive |
| Mindestlaufzeit | Oft 6–12 Monate | Keine; monatlich kündbar |
Agentursoftware reduziert den administrativen Aufwand erheblich. Eine All-in-One-Lösung, die diese Medienbrüche eliminiert, rechnet sich damit innerhalb weniger Monate. Ihre Vorteile werden vor allem dann sichtbar, wenn weniger Tool-Wechsel und Medienbrüche anfallen.
Die drei häufigsten Gründe, warum Software-Einführungen in kleinen Agenturen scheitern, sind zu komplexe Systeme, zu hohe Anfangsinvestitionen und mangelnde Akzeptanz im Team.
Viele Funktionen, die kleine Teams nicht nutzen, führen zu unnötiger Komplexität und Kosten ohne Mehrwert. Wenn deine Agentur 8 Mitarbeitende hat und keine Materiallogistik oder Staffelpreise verwaltet, brauchst du kein ERP-System mit 200 Konfigurationsoptionen.
Das Cherry-Picker-Preismodell der Agenturverwaltung löst dieses Problem: Du aktivierst nur die Module, die du brauchst, und skalierst bei Bedarf. Statt eines starren Komplettpakets ist das besonders für Solo-Selbstständige und sehr kleine Teams sinnvoll, die keine überladene Komplettlösung brauchen. Du zahlst für Projektverwaltung, Zeiterfassung, Abrechnung und fügst Features wie KI-gestützte Belegerkennung oder Personalverwaltung hinzu, wenn sie relevant werden.
Bei PROAD fallen hohe Setup-Kosten an, begleitet durch externe Berater. Für eine Agentur mit einem bestimmten Jahresumsatz ist das ein spürbarer Posten, der sich erst nach Monaten amortisiert.
Die Agenturverwaltung ist eine cloud-native Plattform mit vorkonfigurierten Workflows für den Agenturalltag. Keine externen Berater, kein Customizing, kein Zeitdruck durch monatelanges Einführungsprojekt. Für kleine Agenturen ist Die Agenturverwaltung oft die bessere Wahl in Bezug auf Preis-Leistung.
Ein Tool, das niemand nutzt, ist wertlos. Die häufigste Ursache: Die Oberfläche ist zu komplex, die ersten Ergebnisse lassen zu lange auf sich warten, und nach zwei Wochen arbeitet das Team wieder mit seinen alten Workarounds.
Die Agenturverwaltung setzt auf intuitive Benutzeroberflächen und sofortige Erfolge. Wenn dein Team am ersten Tag Zeiten erfassen, am dritten Tag Projekte anlegen und in der zweiten Woche Rechnungen erstellen kann, steigt die Akzeptanz. Der persönliche Support hilft bei Fragen direkt weiter, statt dich durch ein Ticketsystem zu schicken.
Für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden bietet Die Agenturverwaltung das bessere Verhältnis aus Funktionsumfang, Kosten und Implementierungsaufwand. PROAD spielt seine Stärken bei größeren Agenturen mit mehr als 25 Mitarbeitenden aus, die tiefes Controlling, Staffelpreise und komplexe Materiallogistik benötigen.
Die Agenturverwaltung ist besser für kleinere Agenturen geeignet, weil sie Projektmanagement, Zeiterfassung, Abrechnung und Controlling in einer Plattform vereint, ohne den Overhead einer Enterprise-Lösung.
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PROAD ist funktional einsetzbar, aber für Agenturen unter 25 Mitarbeitenden in den meisten Fällen überdimensioniert. Der Setup-Aufwand, die Einarbeitungszeit und die Kosten stehen in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen, wenn du keine komplexen Agenturstrukturen mit Staffelpreisen, Materialverwaltung oder mehreren Dachgesellschaften abbilden musst.
Die Agenturverwaltung bietet ein begleitetes Onboarding mit Datenimport und CI-Anpassung. Dein Team kann produktiv mit der Software arbeiten. Ein persönlicher Ansprechpartner begleitet den gesamten Implementierungsprozess.
DATEV-Export für den Steuerberater, E-Rechnung mit XRechnung und ZUGFeRD, Beleg-Import, Kalender- und E-Mail-Integration. Die Agenturverwaltung bietet all diese Schnittstellen nativ. PROAD unterstützt diese ebenfalls, der Konfigurationsaufwand ist aber höher.
Ja. Das Onboarding der Agenturverwaltung umfasst den Import von Kontakten, Projektstrukturen und Stammdaten. Der Umfang der Migration hängt davon ab, wie viele PROAD-Module du aktuell nutzt. Hier findest du den direkten Vergleich mit weiteren Details zum Wechselprozess.
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