Die Agenturverwaltung

MOCO vs. Die Agenturverwaltung: Welche Software 2026?

Geschrieben von Achim Koellner | 05.11.2026

Du stehst 2026 vor der Entscheidung zwischen MOCO und Die Agenturverwaltung und willst wissen, welche Agentursoftware für dein Team mit 5 bis 25 Mitarbeitenden die bessere Wahl ist. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Zeiterfassung oder der Oberfläche, sondern in der Tiefe: Wie gut bildet das Tool deinen gesamten Agenturprozess ab, von der Projektkalkulation über das Controlling bis zur E-Rechnung und DATEV-Übergabe? Genau das klären wir hier, mit konkreten Zahlen, echten Praxisszenarien und einer klaren Empfehlung.

Die kurze Antwort: MOCO ist ein solides Tool für klassische Projektverwaltung, Zeiterfassung und einfache Abrechnung. Für Agenturen, die Projektmanagement, Kapazitätsplanung, Controlling, E-Rechnung, DATEV-Export und HR in einem System brauchen, ist Die Agenturverwaltung ab 2026 klar die stärkere Wahl. Der größte Unterschied: Die Agenturverwaltung liefert integriertes Controlling mit über 200 KPIs, eine vollständige Finanzkette inklusive E-Rechnungspflicht und KI-gestützte Automatisierungen, die MOCO in dieser Tiefe nicht bietet. Im restlichen Artikel differenzieren wir das Urteil nach Agenturgröße, Anwendungsfall und Prioritäten.

Was ist MOCO im Agenturkontext 2026?

MOCO ist eine Cloud-Agentursoftware der everii Switzerland GmbH, die seit 2014 auf dem Markt ist und sich an kleine bis mittlere Dienstleister, Agenturen und Beratungen richtet. MOCO wird von über 4.700 Unternehmen genutzt und punktet mit einem bewusst schlanken Funktionsumfang, der den Fokus auf Projekte, Zeiterfassung, Rechnungen und kaufmännischen Überblick legt.

Die Stärken von MOCO im Überblick:

  • Einfache Bedienung und schneller Einstieg. MOCO ermöglicht eine schnelle Einarbeitung in kurzer Zeit, was gerade für kleine Teams attraktiv ist.
  • Solide Projektzeiterfassung und klassische Faktura mit Angeboten, Rechnungen sowie Teil- und Abschlagsrechnungen.
  • Geeignet für kleinere Teams, die primär Zeiten erfassen und abrechnen wollen, ohne viel Setup.
  • MOCO ist DSGVO-konform und auf die DACH-Region spezialisiert, mit Hosting über Anbieter wie Hetzner oder Exoscale in Deutschland bzw. der EU.
  • MOCO bietet offene Schnittstellen für Integrationen, etwa zu Task-Tools und Buchhaltung.

Wo MOCO an Grenzen stößt: Im Projektmanagement fehlt ein vollwertiges Kapazitäts- und Skill-basiertes Staffing. Die Ressourcenplanung bleibt eher rudimentär, vorausblickende Workload-Forecasts oder Auslastungs-Heatmaps sind nicht in der Tiefe vorhanden, die Agenturen mit 10+ Mitarbeitenden brauchen. Auch bei Automatisierung und KI-Funktionen bleibt MOCO hinter spezialisierten All-in-One-Lösungen zurück.

Was ist Die Agenturverwaltung?

Die Agenturverwaltung ist eine cloud-native, in Deutschland entwickelte All-in-One-Agentursoftware, die speziell für Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden im DACH-Raum gebaut wurde. Sie verbindet kaufmännische Prozesse, Zeiterfassung und Projektmanagement auf einer Plattform und entfernt Medienbrüche durch integrierte Lösungen, mit klarer ERP-Nähe für zentrale Unternehmensprozesse.

Die wichtigsten Module:

Die Besonderheit: Über das modulare Cherry-Picker-Preismodell zahlst du nur, was du wirklich brauchst, weil du den Aufbau mit passenden Modulen gezielt zusammenstellst. Dazu kommen optionale Ergänzungen, wenn du individuelle Abläufe noch genauer abbilden willst. Die Agenturverwaltung bietet DSGVO-konforme Lösungen für Agenturen, vollständig in der EU gehostet und optimiert für die deutschen E-Rechnungspflichten ab 2025.

MOCO vs. Die Agenturverwaltung: Der Überblick auf einen Blick

Bevor wir in die einzelnen Entscheidungsfaktoren eintauchen, hier der direkte Vergleich der wichtigsten Kriterien:

Faktor MOCO Die Agenturverwaltung
Best geeignet für Kleine Dienstleister, die vor allem Zeiten erfassen und Rechnungen schreiben Agenturen mit 5–25 Mitarbeitenden, die den gesamten Agenturprozess von Pitch bis E-Rechnung in einem System steuern wollen
Preisstruktur 2026 Ca. 15 €/User/Monat (Core), bis ca. 24 €/User/Monat (Unlimited), ohne modulare Trennung Modularer Cherry-Picker-Ansatz: ab 15 €/User/Monat (Basic), bis 45 €/User/Monat (Premium), plus optionale Module
Projektmanagement & Ressourcenplanung Aufgaben und Planung eher rudimentär, keine echte Kapazitäts-Simulation Volle Projektplanung mit Kapazitäts-Forecasts, Auslastungssteuerung und integrierter Abwesenheitsplanung
Controlling & Margentransparenz Projektübersicht mit Budgets und Zeiten, begrenzte Forecasts Deckungsbeitrag, Phasen-Rentabilität und Cashflow-Ausblick in Echtzeit, über 200 KPIs
Finanzen & E-Rechnung Rechnungen und wiederkehrende Rechnungen, E-Rechnungs-Support teils nur in höheren Tarifen Native E-Rechnung (XRechnung, ZUGFeRD 2.2), Mahnwesen, DATEV-Export, abgestimmt auf deutsche B2B-Pflicht
Automatisierung & KI Einfache Automatismen, begrenzte KI-Features KI-gestützte Belegerkennung, automatisierte Workflows von Angebot zu Projekt zu Rechnung, intelligente Alerts

Die Agenturverwaltung ist umfassender und tief im Agenturalltag verankert. MOCO punktet vor allem mit Einfachheit bei schlanken Setups, bei denen Zeiterfassung und Abrechnung im Vordergrund stehen.

Entscheidungsfaktor 1: Projektmanagement und Ressourcenplanung

Wenn du eine Agentur mit 5 bis 25 Mitarbeitenden führst, kennst du das Problem: Drei Projekte laufen parallel, ein Pitch kommt rein, zwei Leute sind krank und niemand weiß, ob das Team nächste Woche noch Luft hat. Genau diese Abstimmungslücken gehören zum Agenturleben und hier trennt sich die Spreu vom Weizen bei der Wahl der Agentursoftware.

MOCO ist eher ein Projektmanagement Tool für Aufgaben und Zeiterfassung pro Projekt; die Auslastung lässt sich indirekt über gebuchte Zeiten ablesen, aber tieferes Agenturcontrolling und eine echte Kapazitäts-Simulation sind nicht der Schwerpunkt. Du siehst im Grunde, was passiert ist, aber nicht, was kommen wird.

Die Agenturverwaltung arbeitet hier auf einem anderen Level: Visuelle Projektplanung mit Aufgaben, Phasen und Meilensteinen, Kapazitäts-Forecasts mehrere Wochen und Monate im Voraus, inklusive Urlaub, Krankheit und Teilzeitmodellen. Dazu kommt Skill-basiertes Staffing: Wer kann was, wie viele Stunden sind pro Woche realistisch?

Ein konkretes Beispiel: Stell dir eine 12-köpfige Digitalagentur vor mit mehreren Retainern, wöchentlichen Pitches und wechselnden Deadlines. Mit MOCO siehst du am Freitag, dass dein Senior Designer diese Woche 52 Stunden gebucht hat. Mit Die Agenturverwaltung siehst du am Montag, dass er nächste Woche in eine Überlastung läuft und kannst sofort umplanen. Das ist der Unterschied zwischen Rückspiegel und Windschutzscheibe.

Sieger: Die Agenturverwaltung – weil Ressourcenplanung, Auslastungsprognosen und Projektsteuerung aus einem Guss kommen. MOCO bleibt hier eher im Nachgang der Projekte und eignet sich für Teams, die weniger parallele Projekte und Kunden steuern.

Entscheidungsfaktor 2: Zeiterfassung und tägliche Nutzung im Team

Zeiterfassung ist für Margen und Controlling unverzichtbar, wird aber vom Team oft als lästig empfunden. Deshalb zählt hier vor allem Geschwindigkeit und Akzeptanz im Agenturalltag.

MOCO liefert eine schnelle, einfache Zeiterfassung mit schlanker Oberfläche, deren Design bewusst schlicht, modern und schnell erfassbar ist. Das Tool ist ideal, wenn der Haupt-Use-Case „Zeit auf Projekt buchen und später abrechnen" heißt. Die mobile App für iOS und Android macht das Erfassen unterwegs unkompliziert.

Die Agenturverwaltung bietet ebenso schnelle Zeiterfassung mit Tages- und Wochenansicht, Timer und mobiler Erfassung. Der entscheidende Unterschied liegt in dem, was nach dem Erfassen passiert: Jede gebuchte Stunde ist direkt mit Projektphasen, Stundensätzen, Kapazitätsplanung und Controlling verknüpft. Dazu kommen Automatisierungen wie die Vorbelegung typischer Tätigkeiten.

In MOCO werden erfasste Zeiten in Rechnungen und einfache Reports überführt. In Die Agenturverwaltung bilden sie die Basis für Soll-Ist-Vergleiche pro Projekt, Kunden, Phase und Mitarbeiter und fließen direkt in E-Rechnung und Finanzmodule ein. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht die Produktivität des gesamten Teams.

Sieger: Unentschieden mit Tendenz zur Die Agenturverwaltung – die Bedienung ist bei beiden komfortabel, doch der Mehrwert der erfassten Zeiten ist in Die Agenturverwaltung deutlich größer, weil sie tiefer in Planung und Controlling greifen.

Entscheidungsfaktor 3: Controlling, Margentransparenz und Auswertungen

Für Inhaber und Finance-Verantwortliche ist die zentrale Frage: Wie profitabel sind Kunden, Projekte, Retainer und einzelne Teams wirklich? Genau hier entscheidet sich, ob du dein Business steuerst oder nur verwaltest.

MOCO bietet Budgetübersicht und einfache Auswertungen zu Umsatz, Zeiten und Auslastung. Das reicht, um den Überblick zu behalten. Für tiefere Analysen von Deckungsbeiträgen, Phasen-Rentabilität oder Szenarien fehlt allerdings die Funktionstiefe.

Die Agenturverwaltung macht Controlling zur Kern-DNA: Detaillierte Deckungsbeiträge pro Projekt, Kunde, Retainer und Leistungsart. Soll-Ist-Vergleiche in Echtzeit zeigen geplanten vs. gebuchten Aufwand, Kosten und Erlöse auf Phasen- und Aufgabenebene. Umfassendere Systeme wie Die Agenturverwaltung bieten tiefere Finanz- und Projektcontrolling-Funktionen, inklusive Forecasts für Cashflow und Kapazität.

Ein konkretes Beispiel: Ein SEO-Retainer bringt monatlich 4.000 € Umsatz. In MOCO sieht das profitabel aus, denn gebuchte Zeiten und Rechnung passen zusammen. In Die Agenturverwaltung wird sichtbar, dass der tatsächliche Aufwand über Fremdleistungen, interne Abstimmungen und nicht fakturierte Stunden den Deckungsbeitrag auf 8 % drückt. Diese Erkenntnis kommt in MOCO oft erst beim Jahresabschluss mit dem Steuerberater.

Schwächen zeigt MOCO vor allem im tieferen Margen- und Phasencontrolling, während Die Agenturverwaltung hier breiter aufgestellt ist.

Sieger: Die Agenturverwaltung – weil Controlling hier kein „Add-on" ist, sondern die Grundlage für jede operative Entscheidung. MOCO liefert gute Basics, aber weniger Tiefe für margensensible Agenturen.

Entscheidungsfaktor 4: Abrechnung, E-Rechnungspflicht und DATEV-Anbindung

Ab 2025/2026 wird die B2B-E-Rechnung in Deutschland Pflicht. Wer dann noch manuell PDF-Rechnungen jongliert, zahlt doppelt: mit Zeit und mit Fehlern. Agentursoftware sollte die Kontrolle über Budgets und Ressourcen ermöglichen und gleichzeitig rechtliche Anforderungen nahtlos abbilden.

MOCO erstellt klassische Rechnungen aus Projekten und Zeiten, unterstützt Abschlags- und Schlussrechnungen und bietet ZUGFeRD/XRechnung-Unterstützung. Rechnungen lassen sich dabei auch per E-Mail versenden. Allerdings ist der E-Rechnungs-Support in den kleineren Tarifen nicht durchgängig als Kernfeature sichtbar. Beide Systeme bieten eine DATEV-Anbindung, aber bei MOCO liegt der Fokus nicht explizit auf der deutschen E-Rechnungspflicht.

Die Agenturverwaltung bildet die nahtlose Kette ab: Angebot/Kostenvoranschlag → Projekt → Zeiterfassung → Abrechnung → Mahnwesen. Sie will nicht pauschal alles sein, integriert aber gerade die Finanzkette besonders vollständig. Native Unterstützung für hybride ZUGFeRD 2.2 und XRechnung stellt sicher, dass du B2B-Kunden und öffentliche Auftraggeber rechtskonform bedienen kannst. Der direkte DATEV-Export funktioniert ohne Excel-Zwischenschritte und spart deinem Steuerberater und dir Papierkram.

Was das im Alltag bedeutet: Weniger manuelle Doppeleingaben, weniger Rückläufer wegen formaler Fehler und die Rechnungsstellung direkt aus erfassten Zeiten inklusive Tariflogik und Leistungsarten. Die Software ermöglicht die Erstellung von Angeboten und Rechnungen in einem durchgängigen Workflow.

Sieger: Die Agenturverwaltung – besonders für deutsche Agenturen, die ab 2025/26 von der E-Rechnungspflicht betroffen sind und einen sauberen DATEV-Workflow brauchen. MOCO deckt die Basics ab, erfordert aber in diesem Bereich mehr manuelle Kontrolle.

Entscheidungsfaktor 5: HR, Personalplanung und DSGVO

Agenturen mit 5 bis 25 Mitarbeitenden kämpfen täglich mit Urlaub, Krankheit, Überstunden und Homeoffice-Regelungen. Diese Themen sind keine isolierten HR-Fragen, sie greifen direkt in die Kapazitätsplanung und damit in die Performance deiner Projekte.

MOCO bietet Personenverwaltung mit Abwesenheiten und Soll-Ist-Zeiten. Urlaube lassen sich verwalten, aber die Verknüpfung mit Projektkapazitäten ist nicht tiefgehend genug, um vorausschauend zu planen. MOCO ist DSGVO-konform und in der EU gehostet, wobei Teilhostingdetails je Konto unterschiedlich sein können.

Die Agenturverwaltung hat ein eigenes Personalverwaltungsmodul: Urlaub, Krankentage, Arbeitszeitmodelle, Überstunden und Vertretungsmanagement. Alle Abwesenheiten sind direkt mit Kapazitätsplanung und Projektressourcen verknüpft. DSGVO-konforme Software ist wichtig für den Umgang mit personenbezogenen Daten in Agenturen, und Die Agenturverwaltung erfüllt das mit Hosting in der EU und durchdachten Rollen- und Rechtekonzepten.

Ein konkretes Szenario: Drei Personen sind gleichzeitig im Urlaub, zwei laufende Kampagnen brauchen Betreuung und ein Pitch steht an. In Die Agenturverwaltung siehst du sofort, welche Kapazitäten real verfügbar sind und kannst Aufgaben umverteilen, bevor es beim Kunden eskaliert. In MOCO merkst du die Lücke erst, wenn Zeiten fehlen.

Sieger: Die Agenturverwaltung – weil HR hier kein Fremdkörper ist, sondern integraler Teil der Ressourcen- und Projektlogik. Das macht einen spürbaren Unterschied ab einer Teamgröße von 10+ Mitarbeitenden.

Entscheidungsfaktor 6: Automatisierung, KI und Integrationen

Der typische Agenturalltag 2026: Du wechselst zwischen fünf Tools, kopierst Daten aus einem System ins andere und fragst dich, warum du für Abläufe bezahlst, die dir keinen Spaß machen. Automatisierung und KI entscheiden, ob du weiter Excel-Pflege betreibst oder dich auf das konzentrierst, wofür Kunden dich bezahlen.

MOCO bietet einige Integrationen, etwa zu Task-Tools und Buchhaltung, und eine API. Für spezielle Abläufe setzt MOCO damit eher auf Ergänzungen über Schnittstellen oder Add-ons zum bestehenden Setup. Automatisierung existiert in Form von einfachen Workflows und wiederholbaren Prozessen. Die KI-Funktionalität beschränkt sich auf Bereiche wie OCR und Sprachzeiterfassung.

Die Agenturverwaltung setzt auf automatisierte Übergänge zwischen Modulen: Angebot → Projekt → Rechnung, ohne Medienbruch. Die Agenturverwaltung integriert KI-gestützte Belegprozesse und Automatisierung, die manuelle Exporte minimieren. Schnittstellen zu DATEV, Personio, Pleo, Slack und make.com erweitern die Integrationsmöglichkeiten.

Ein konkretes Beispiel: Ein Angebot wird angenommen. In Die Agenturverwaltung wird automatisch das Projekt angelegt, Budget und Teamzuordnung übernommen und die Projektkalkulation steht. In MOCO legst du Projekt, Budgets und Zuordnungen manuell an. Bei 20 neuen Projekten im Monat summiert sich der Unterschied auf Stunden pro Woche.

Sieger: Die Agenturverwaltung – insbesondere durch die Kombination aus KI, Automatisierungen und voll integrierten Finanzprozessen. Während MOCO bestehende Abläufe eher mit Anbindungen erweitert, verbindet Die Agenturverwaltung mehr als nur einzelne Tools zu einem durchgängigen System. Wer Insellösungen und Tool-Zoo beenden will, findet hier die Agenturlösung, die den gesamten Workflow abdeckt.

MOCO vs. Die Agenturverwaltung: Welche Software solltest du 2026 wählen?

Die Entscheidungsfindung hängt von deiner Teamgröße, deinen Prozessen und deinen Prioritäten ab – die beste Wahl ist also nicht pauschal für jede Agentur gleich. Hier die klare Handlungsempfehlung:

Wähle MOCO, wenn:

  • Du ein sehr kleines Team (1–5 Personen) mit relativ einfachen Projekten führst und vor allem Zeiten erfassen und unkompliziert fakturieren willst.
  • Dir ein schneller Einstieg ohne viel Setup wichtig ist und du bereits andere Tools für Projektmanagement und HR einsetzt.
  • Du nur das kaufmännische Grundgerüst suchst und auf tiefes Controlling verzichten kannst. MOCO wird für kleine bis mittlere Teams empfohlen und hat mit über 4.700 Nutzern seit Februar 2023 eine solide Basis.

Wähle Die Agenturverwaltung, wenn:

  • Deine Agentur 5 bis 25 Mitarbeitende hat oder dorthin wachsen will und du den gesamten Agenturprozess in einem System steuern möchtest.
  • Du Excel-Chaos, Tool-Zoo (Trello/Asana + separate Zeiterfassung + separate Rechnungssoftware) und Margenblindflug beenden willst. Die Agenturverwaltung ist besser geeignet für Agenturen mit komplexen Projektstrukturen und mehr Mitarbeitern.
  • Du die E-Rechnungspflicht ab 2025/26 sauber abbilden musst, DATEV-Workflows mit deinem Steuerberater brauchst und Wert auf KI-gestützte Prozesse, sauberes Controlling und vorausschauende Ressourcenplanung legst.

MOCO ist 2026 eine gute Agenturlösung für schlanke Setups mit Fokus auf Zeiterfassung und Abrechnung. Für den typischen Leser, also eine Agentur mit 5 bis 25 Personen im DACH-Raum mit Projektgeschäft, Retainern und E-Rechnungspflicht, ist Die Agenturverwaltung die deutlich zukunftssichere und wirtschaftlichere Wahl. MOCO kostet 15 EUR pro Benutzer und Monat für kleine Unternehmen, während Die Agenturverwaltung pro Benutzer und Monat abgerechnet wird und durch das Cherry-Picker-Modell flexibel skaliert.

Du willst den direkten Vergleich in deinem eigenen Agenturalltag testen? Die Agenturverwaltung bietet eine kostenlose Demo und ein persönliches Onboarding, bei dem du dein konkretes Setup durchspielen kannst.

Häufige Fragen zu MOCO vs. Die Agenturverwaltung

Kann ich von MOCO zu Die Agenturverwaltung wechseln, ohne mein Team wochenlang zu blockieren?

Ja, der Wechsel ist in wenigen Wochen möglich, ohne den Betrieb lahmzulegen. Stammdaten wie Kunden, Projekte und Leistungen lassen sich importieren, und die Zeiterfassung kann sofort starten. Die Agenturverwaltung bietet begleitete Onboarding-Calls mit Unterstützung per Live-Chat und Best-Practice-Setups, die speziell auf den Wechsel von anderen Systemen zugeschnitten sind. Der einmalige Onboarding-Service von 1.000 € netto deckt Setup, Datenimport und CI-Anpassungen ab.

Ist es sinnvoll, MOCO und Die Agenturverwaltung parallel zu nutzen?

Nein. Parallele Nutzung führt in der Praxis zu doppelter Datenpflege bei Zeiten, Kunden und Projekten und damit zu Chaos. Entscheide dich, ob du ein schlankes Finanz- und Zeiterfassungstool (MOCO) oder eine echte All-in-One-Lösung (Die Agenturverwaltung) willst. Falls du bereits einen externen Task-Planer wie Trello oder awork nutzt: Die Agenturverwaltung lässt sich optional damit kombinieren, ohne doppelt Zeiten buchen zu müssen. Auch awork ist ohne große Einarbeitungszeit schnell einsatzbereit, ersetzt aber kein umfassendes Controlling.

Welche Lösung ist besser für Freelancer oder Solo-Selbstständige geeignet?

Für reine Solo-Freelancer mit wenigen Projekten und simpler Abrechnung kann MOCO aufgrund der Reduktion auf das Wesentliche attraktiver sein. Papierkram ist ideal für Freelancer und kleine Agenturen und erfordert keinen großen Setup-Aufwand. Die Agenturverwaltung lohnt sich ab dem Moment, in dem mindestens ein kleines Team, Retainer-Modelle oder wiederkehrende Kampagnen mit knappen Margen ins Spiel kommen. Wer den Sprung vom Freelancer zur Agentur plant, sollte frühzeitig auf ein System setzen, das mitwächst.

Wie wirkt sich die E-Rechnungspflicht ab 2025/2026 auf die Tool-Wahl aus?

Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland B2B-E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD empfangen und verarbeiten können. PDF-Rechnungen allein reichen nicht mehr. Die Agenturverwaltung bildet diese Anforderungen samt DATEV-Export nativ ab und vermeidet manuellen Mehraufwand. MOCO bietet zwar digitale Rechnungen und unterstützt ZUGFeRD/XRechnung, ist aber nicht primär auf den deutschen E-Rechnungsstandard als Kernfeature in allen Tarifen ausgerichtet. Für Agenturen, die regelmäßig mit öffentlichen Auftraggebern arbeiten, ist vollständige Compliance entscheidend.

Wie kann ich Die Agenturverwaltung am besten testen, wenn ich aktuell MOCO nutze?

Setze für 2 bis 4 Wochen parallel eine Testumgebung in Die Agenturverwaltung auf und vergleiche mit einem realen Kundenprojekt oder Retainer-Szenario: Wie einfach ist die Planung im Voraus? Wie schnell hast du verlässliche Margen- und Budgetzahlen? Wie sauber läuft die Rechnungsstellung und Vorbereitung für den Steuerberater? Fordere eine kostenlose Demo mit individuellem Onboarding an, das gezielt auf den Wechsel von MOCO zugeschnitten ist.

Welche anderen Lösungen werden häufig mit MOCO und Die Agenturverwaltung verglichen?

Im Agentursoftware-Vergleich 2026 tauchen regelmäßig weitere Lösungen auf: Troi bietet umfassendes Ressourcenmanagement für größere Agenturen, easyJOB bietet den größten Funktionsumfang im Vergleich und ist DSGVO-konform, helloHQ ist eine moderne All-in-One-Lösung für Agenturen mit übersichtlicher Benutzeroberfläche und kostenfreier Demo-Version, und Teamleader Orbit hat Kanban-Boards und Gantt-Charts. Papierkram eignet sich besonders für kleine Agenturen mit einfachen Anforderungen. MOCO bietet einen Preis ab 750 EUR pro Monat für größere Unternehmen, während ProSonata-Preise sich nach der Anzahl der Nutzer richten. Troi bietet eine kostenlose und unverbindliche Demoversion an, Papierkram bietet eine kostenlose Testphase von 15 Tagen an. Entscheidend ist, welche Agenturgröße, Agenturprozesse und Features dein Unternehmen wirklich braucht.

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