Die Agenturverwaltung

Reicht Accountable Noch Wenn Aus Dem Einzelunternehmen Eine Agentur Mit Team Wird?

Geschrieben von Achim Koellner | 12.10.2026

Einführung

Accountable ist als Steuer- und Buchhaltungs-App für Solo-Selbstständige gebaut. Solange du allein arbeitest, wenige Projekte parallel laufen und deine Abrechnung über einfache Stundensätze funktioniert, erledigt es seinen Job solide. Doch in der Praxis reicht accountable ab dem ersten Mitarbeitenden in der Regel nicht mehr, weil Projekt- und Personalthemen hinzukommen, die es schlicht nicht abbildet.

Dieser Artikel richtet sich an Agenturinhaber und Geschäftsführer im DACH-Raum, die gerade den Schritt vom Einzelunternehmen zur Agentur mit 3 bis 15 Mitarbeitenden machen oder bereits mitten drin stecken. Keine steuerrechtlichen Tiefenbohrungen, sondern der operative Alltag steht im Fokus: Wo entstehen Brüche, wo verbrennen Margen, und ab wann wird ein Toolwechsel wirtschaftlich notwendig? Die rechtliche Verantwortlichkeit ändert sich grundsätzlich bei der Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine Agentur, und genau deshalb müssen auch deine Werkzeuge mitwachsen.

Was du aus diesem Artikel mitnimmst:

  • Woran du erkennst, dass accountable für deine Agentur zu klein wird.
  • Welche Prozesse in einer Agentur mit Team zusätzlich entstehen: Projekte, Ressourcen, HR.
  • Warum Finanztools wie accountable, lexoffice oder sevDesk das Agenturgeschäft nicht komplett abdecken.
  • Wie eine All-in-One-Agentursoftware wie Die Agenturverwaltung Projektmanagement, Zeiterfassung und Finanzen verbindet.
  • Praktische Schritte, wie du den Umstieg vom Solo-Setup auf eine Agenturplattform planst.

Was sich ändert, wenn aus deinem Einzelunternehmen eine Agentur mit Team wird

Als Freelancer machst du alles selbst: akquirieren, produzieren, abrechnen, Steuererklärung. Du bist jede Person in einem und hast den Überblick, weil alles in deinem Kopf steckt. Sobald du ein Team aufbaust, verkaufst du nicht mehr nur deine eigene Zeit, sondern die Kapazität und die Skills mehrerer Menschen. Damit verändert sich nicht nur die Menge der Arbeit, sondern ihre Art: Führung, Koordination, Liquiditätsplanung und Personalthemen treten auf die Bühne. Mit mehreren Mitarbeitern steigen die rechtlichen Risiken und die Anforderungen an Arbeitgeberpflichten erheblich.

Vom Stundenzettel zur Auslastungsplanung

Solo-Selbstständige tracken ihre eigene Zeit oft grob und primär für die Rechnung am Monatsende. Das reicht, solange du die einzige billbare Person bist. Mit Team brauchst du eine echte Kapazitätsplanung: Auslastung pro Person, Forecasts über mindestens 3 Monate, Skills-Matching und Urlaubsplanung. Klare Erwartungen verbessern die Teamleistung erheblich, deshalb braucht jeder im Team Orientierung darüber, wer wann an welchem Projekt arbeitet.

Stell dir eine 8-köpfige Digitalagentur vor, die ohne Ressourcenplanung arbeitet. Ergebnis: Zwei Entwickler schieben Überstunden, während eine Designerin seit zwei Wochen auf Aufgaben wartet. Accountability, also die Verantwortung jeder einzelnen Person für ihren Beitrag, lässt sich nur dann einfordern, wenn Kapazitäten und Zuständigkeiten transparent geplant sind. Accountable bildet solche Planungen nicht ab. Dafür brauchst du Projektmanagement- und Ressourcenmodule wie in Die Agenturverwaltung.

Von „meinen Belegen" zu Projekt- und Kostenstellenlogik

Im Solo-Modus sortierst du Einnahmen und Ausgaben grob nach Kategorien, der Fokus liegt auf Steuer und einfacher EÜR. In der Agentur musst du Kosten pro Projekt, pro Kunde und pro Leistungsart zuordnen: Medienbudgets, Subdienstleister, Lizenzen, interne Stunden. Mit der Erhöhung der Mitarbeiterzahl steigen die Anforderungen an den Datenschutz und die Einhaltung der DSGVO, was die Komplexität der Datenverarbeitung weiter erhöht.

Projekt-Budgets, Kostenträger, der Unterschied zwischen internen und externen Stunden, Overhead-Kosten: Diese Konzepte existieren in reiner Buchhaltungssoftware nicht. Accountable denkt in SKR-Konten, nicht in Agenturprojekten. Eine Agentursoftware wie Die Agenturverwaltung rechnet direkt in Projektlogik und liefert dir Soll-Ist-Vergleiche pro Auftrag. Mit mehreren Mitarbeitern wird die Buchhaltung komplexer und erfordert gegebenenfalls externe Unterstützung, weshalb saubere Projektdaten umso wichtiger werden.

Von „ich" zu HR, Rollen und Verantwortlichkeiten

Ab 3 bis 5 Mitarbeitenden kommen Themen wie Urlaubsanträge, Arbeitszeitmodelle, Krankheitstage und Onboarding auf dich zu. Arbeitgeber müssen die Sozialversicherungsbeiträge fristgerecht anmelden und abführen, eine professionelle Lohnabrechnung ist notwendig, wenn Mitarbeiter beschäftigt werden, und Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften sind bei der Beschäftigung von Mitarbeitern zu beachten. Die Form von Arbeitsverträgen sollte an die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse angepasst werden, und Kündigungsschutzregeln gelten ab einer bestimmten Mitarbeiteranzahl.

Denk an die verschiedenen Rollen in einer typischen Agentur: Creative Director, Projektleiter, Werkstudenten. Jede Person hat unterschiedliche Stundensätze, Kapazitäten und Verantwortlichkeiten. Team-Accountability stärkt das kollektive Verantwortungsgefühl und fördert kollektive Verantwortung für Teamziele. Aber accountable als Solo-Finanztool kennt keine HR-Logik, keine Arbeitszeitkonten und keine Team-Berechtigungen. Aus diesen Veränderungen ergeben sich klare Kriterien, ab wann accountable operativ nicht mehr ausreicht.

Reicht accountable noch? Konkrete Kriterien für die Entscheidung

Nach den Grundlagen wird aus dem Bauchgefühl jetzt eine Checkliste. Es geht nicht um „gut oder schlecht", sondern um die Frage: Passt das Setup zu deiner aktuellen Situation oder nicht? Verantwortungsübernahme reduziert Angst und fördert psychologische Safety in deinem Team, aber nur dann, wenn die Werkzeuge stimmen.

Wenn du nur Buchhaltung brauchst

Es gibt Situationen, in denen accountable nach wie vor gut passt: Du bist Solo-Freelancer ohne Mitarbeiter, hast wenige parallele Projekte, arbeitest mit Standard-Stundensätzen und brauchst den Fokus auf EÜR und Steuer. Eine Texterin mit 10 wiederkehrenden Kunden oder ein Webdesigner mit 3 Großkunden ohne Subdienstleister kommen damit klar. Einzelunternehmer haften unbeschränkt mit ihrem gesamten Privatvermögen, aber solange die Struktur überschaubar bleibt, sind die operativen Anforderungen noch beherrschbar.

Solange du Projekte noch locker in einer einfachen Liste führen kannst und keine Teamplanung brauchst, ist der Wechsel nicht zwingend. Die Basis stimmt dann noch.

Die typischen Warnsignale, dass accountable an seine Grenzen kommt

Achte auf diese konkreten Symptome:

  • Du weißt nicht, welche Projekte wirklich profitabel sind, obwohl alle Rechnungen in accountable liegen.
  • Deine Mitarbeitenden tracken Zeiten in Excel, Toggl oder Harvest, und du musst alles manuell mit accountable abgleichen.
  • Du verwechselst regelmäßig Projektbudgets und kannst Overdeliveries erst sehen, wenn es zu spät ist.
  • Urlaube und Abwesenheiten stehen im Kalender, Kapazitäten aber in einem anderen Tool.
  • Du brauchst mehr als 1 bis 2 Tage pro Monat, um saubere Daten für deinen Steuerberater zusammenzustellen.
  • Rechnungen für Retainer oder Teilleistungen erfordern manuelle Workarounds, weil accountable nur einfache Rechnungen kennt.
  • Feedback zu Projektergebnissen bleibt unstrukturiert, weil es keinen zentralen Ort für Soll-Ist-Vergleiche gibt.

Diese Mischung aus Tools führt zu Fehlern, Zeitverlust und Margenverlust. Rechenschaftspflicht erfordert klare Erwartungen und regelmäßiges Feedback, aber ohne durchgängige Datenbasis fehlt die Grundlage dafür. Datenschutzverletzungen können erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, und je mehr Tools im Einsatz sind, desto größer wird das Risiko.

Wann eine All-in-One-Agentursoftware sinnvoll wird

Konkrete Schwellen, ab denen der Wechsel wirtschaftlich Sinn macht:

  • Ab ca. 4 bis 5 Mitarbeitenden im billbaren Bereich.
  • Ab 15 bis 20 parallelen Projekten pro Quartal.
  • Sobald du regelmäßig mit Retainern, Rahmenverträgen und großen Kampagnen-Budgets arbeitest oder komplexe Website-Projekte teamübergreifend steuerst.

An dieser Stelle ist der Wechsel zu einer Plattform wie Die Agenturverwaltung wirtschaftlich sinnvoller als das Festhalten an accountable plus einer wachsenden Toolsammlung. Die Wahl der Rechtsform kann Auswirkungen auf die Haftung und das unternehmerische Risiko haben: Die Haftung einer GmbH ist in der Regel auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt, während du als Einzelunternehmer unbeschränkt haftest. Ein Wechsel der Rechtsform von Einzelunternehmer zu GmbH erfordert sorgfältige Planung und steuerliche Beratung. Für Agenturen sind eine Betriebshaftpflicht und/oder Berufshaftpflichtversicherung oft sinnvoll. Verträge mit Kunden sollten an die Agenturleistungen angepasst werden, und klare Regeln zu Nutzungsrechten an kreativen Produkten sind für Agenturen besonders wichtig.

Im nächsten Abschnitt dröseln wir den Unterschied zwischen Finanztool und Agentursoftware systematisch auf.

Finanztool vs. Agentursoftware: Was accountable nicht leisten kann

Accountable steht hier stellvertretend für die gesamte Kategorie der Finanztools: lexoffice, sevDesk, WISO MeinBüro. Auf der anderen Seite steht Die Agenturverwaltung als cloud-native Agenturplattform. Keine Werbung, sondern nüchterne Funktionsanalyse.

Kernaufgabe von accountable: Buchhaltung und Belege

Accountable bietet Beleg-Scan, einfache Rechnungsstellung (inklusive E-Rechnungen im ZUGFeRD- und XRechnung-Format), Steuer-Voranmeldung und Basis-Auswertungen zu Einnahmen und Ausgaben. Diese Inhalte sind stark auf Buchhaltung optimiert, aber nicht auf operative Projektsteuerung.

Konkret bedeutet das: Keine integrierte Projektstruktur, keine Ressourcenplanung, keine HR-Funktionen, keine Soll-Ist-Vergleiche pro Projekt. Das Ziel von accountable ist die einfache Steuerabwicklung für Solo-Selbstständige. Und dieses Ziel erfüllt es.

Was eine Agentursoftware zusätzlich können muss

Als Benchmark dienen die Module von Die Agenturverwaltung:

  • Angebot & Kostenvoranschlag: Vom ersten Kostenvoranschlag über detaillierte Kalkulation mit Stundensätzen und Fremdkosten bis zur Freigabe, direkt in Projekte überführbar; auch ein Website-Projekt mit Stunden, Fremdkosten und Freigaben lässt sich so sauber kalkulieren und direkt ins Projekt überführen. Im Agenturalltag heißt das: Du kalkulierst ein Angebot und hast automatisch dein Projektbudget als Basis.
  • Projektmanagement & Ressourcenplanung: Aufgaben, Meilensteine, Skill-basiertes Staffing, Auslastungs- und Kapazitäts-Forecasts, Engpasswarnungen. Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen, stärken das Teamgefühl, und dafür brauchen sie Transparenz über Ressourcen.
  • Projektkosten, Controlling & Auswertung: Soll-Ist-Vergleiche in Echtzeit, Margen pro Projekt und Kunde, Nachkalkulation auf Aufgaben- und Phasenebene. Fehler sollten als Lernmöglichkeiten betrachtet werden, und genau dafür brauchst du nachvollziehbare Projektauswertungen.
  • Personalverwaltung & HR: Arbeitszeitmodelle, Urlaube, Abwesenheiten, Überstundenmanagement, verknüpft mit der Projektplanung. Bei Fehlern von Mitarbeitern haftet in der Regel das Unternehmen, weshalb klare Prozesse und Dokumentation unverzichtbar sind.

Jeder dieser Aspekte hilft dir im Agenturalltag, den accountable nicht abdeckt. Eine Kultur der Verantwortungsübernahme fördert Innovation und Zusammenarbeit, aber ohne die richtigen Werkzeuge bleibt Responsibility ein leeres Versprechen.

Warum getrennte Tools ab 5–10 Personen scheitern

Viele Agenturen versuchen, accountable mit Trello oder Asana, Excel und Zeiterfassungstools zu kombinieren. Die konkreten Probleme:

  • Dateninkonsistenzen: Die Projektstruktur im PM-Tool ist anders aufgebaut als in der Buchhaltung. Du suchst nach dem Ergebnis eines Projekts und findest es nirgends vollständig.
  • Hoher manueller Pflegeaufwand: Doppelte Eingaben, Copy & Paste von Zeiten in Rechnungen. Jede Person im Team verliert wöchentlich Zeit mit Übertragungen statt mit produktiver Arbeit.
  • Kein durchgängiger Blick auf Marge und Cashflow im Projektverlauf. Rechenschaftspflicht reduziert Schuldzuweisungen und fördert Lernmöglichkeiten, aber nur wenn alle Daten auf einer Basis zusammenlaufen.

Im nächsten Abschnitt zeigen wir, wie der Umstieg strukturiert ablaufen kann.

Vom Solo-Setup zur Agenturplattform: So planst du den Wechsel

Du bist gedanklich im Umbruch. Jetzt kommt die konkrete Anleitung statt nur Analyse. Der Wechsel muss kein „Big Bang" sein, sondern kann Schritt für Schritt erfolgen. Coaching hilft Managern, Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen, und ein strukturierter Umsetzungsplan macht den Unterschied.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen beim Toolwechsel

Dieser Prozess ist für eine typische Agentur mit 5 bis 15 Mitarbeitenden konzipiert:

  1. Status-Quo aufnehmen: Welche Prozesse laufen aktuell über accountable, welche über andere Tools, wo sind die größten Brüche? Dokumentiere jeden Medienbruch.
  2. Anforderungen definieren: Projektarten, Abrechnungsmodelle (Stundensatz, Pauschale, Retainer), Teamgröße, Rolle des Steuerberaters. Wiederkehrende Website-Retainer und einmalige Relaunches haben oft unterschiedliche Anforderungen an Kalkulation und Abrechnung. Klarheit über Ziele verbessert die Teamleistung durch gezieltes Vorgehen.
  3. Agentursoftware auswählen: Kriterien wie cloud-native, DSGVO-konform, E-Rechnung, DATEV-Export und Modularität prüfen. Die Agenturverwaltung bietet ein Cherry-Picker-Modell, bei dem du nur für benötigte Module zahlst.
  4. Pilotprojekt aufsetzen: 1 bis 3 konkrete Kundenprojekte komplett in der neuen Software abbilden: Angebot, Projekt, Zeiten, Abrechnung. Führungskräfte-Coaching fördert eine Kultur des Eigentums, und ein Pilotprojekt gibt dir die Sicherheit, das System zu verstehen.
  5. Rollout planen: Zeitstrahl von ca. 4 bis 8 Wochen, Schulung des Teams, paralleler Betrieb von accountable nur noch für Alt-Belege.
  6. Steuerberater einbinden: DATEV-Export und Reporting sauber aufsetzen, damit der Wechsel für die Buchhaltung reibungslos läuft. Ein Gesellschaftsvertrag ist für die Gründung einer GbR dringend ratsam aufgrund der Haftung.

Vergleich: „accountable plus Toolmix" vs. Die Agenturverwaltung

Hier eine übersichtliche Gegenüberstellung:

Kriterium Toolmix mit accountable Die Agenturverwaltung
Projektkalkulation und Angebote Einfache Rechnungsvorlagen, Kalkulation in Excel oder separatem Tool Vorkonfigurierte Stundensätze und Tagessätze, Angebot direkt ins Projekt überführbar
Ressourcenplanung & Auslastung Fehlend oder manuell via Kalender und Tabellen Kapazitäts-Forecasts, Abwesenheitskalender, Skill-Match
Zeiterfassung und direkte Abrechnung Eigenzeit in externem Tool, manuelle Übertragung in Rechnungen Projekt- und Mitarbeiterzeit integriert, direkter Übergang zur Fakturierung
E-Rechnung und DATEV-Export E-Rechnung möglich, DATEV-Export oft limitiert Vollständige Integration, DATEV-Export, automatische Dokumentenprozesse
Teamrechte & Rollen Kaum vorhanden, ein Hauptnutzer im Zentrum Rollenrechte, Stundenkonten, Zugriffssteuerung
Implementierungsaufwand Gering bei Start, steigt schnell bei Wachstum Anfangs höherer Aufwand, amortisiert sich bei Komplexität

Synthese: Solange du Solo-Freelancer mit wenigen Projekten bist, funktioniert der Toolmix. Ab 4 bis 5 Mitarbeitenden und mehr als 10 parallelen Projekten wird Die Agenturverwaltung zur wirtschaftlich besseren Lösung. Führungskräfte schaffen Vertrauen durch Verantwortungsübernahme, und transparente Prozesse in einem System sind die Voraussetzung dafür.

Wie du dein Team beim Wechsel mitnimmst

Praxisorientierte Tipps für die Umsetzung:

  • Key-User benennen: Zum Beispiel einen Projektleiter und jemanden aus Finance oder Backoffice. Coaching verbessert die Verantwortungsübernahme von Führungskräften, und Key-User sind deine internen Coaches.
  • Kurze, fokussierte Schulungen von maximal 60 Minuten zu Themenblöcken: Projektanlage, Zeiterfassung, Abrechnung. Regelmäßiges Feedback fördert kontinuierliches Wachstum im Team.
  • Konkretes Startdatum kommunizieren, ab dem alle neuen Projekte nur noch in Die Agenturverwaltung laufen. Klare Erwartungen erhöhen die Teamleistung und Zusammenarbeit.
  • Frühe Quick Wins zeigen: Die erste automatisch aus Zeiten generierte Rechnung, das erste vollständige Projekt-Controlling-Dashboard. Eine Lern- und Wachstumsmentalität verbessert die Teamdynamik, und sichtbare Erfolge erzeugen Motivation.

Trotz guter Planung tauchen typische Stolpersteine auf, die du kennen solltest.

Häufige Stolpersteine beim Ausstieg aus accountable – und wie du sie vermeidest

Die Angst vor Chaos im Übergang ist oft der Hauptgrund, am alten Setup festzuhalten. Hier die typischen Probleme und ihre Lösungen.

Problem 1: Historische Daten in Inseln gefangen

Situation: Rechnungen und Belege liegen in accountable, Projekte und Zeiten in anderen Tools, niemand blickt mehr durch.

Lösung: Eine klare Archivierungsstrategie löst das Problem. Lass accountable als „Archiv" weiterlaufen, aber verlagere die operative Steuerung vollständig in Die Agenturverwaltung. Exportiere historische Daten als CSV oder PDF und archiviere sie sicher für Rückfragen des Steuerberaters. Überführe nur relevante Altprojekte. Rechenschaftspflicht fördert Vertrauen und Teamzusammenhalt, und eine saubere Datentrennung ist der erste Schritt.

Problem 2: Widerstand im Team gegen neue Prozesse

Mitarbeitende sind oft an ihre gewohnt einfachen Tools gewöhnt. Eine reine Timer-App fühlt sich leichter an als eine vollständige Agenturplattform.

Lösungsansätze:

  • Frühzeitig erklären, welchen Nutzen die neue Plattform für jede einzelne Person hat: weniger Doppelarbeit, klarere Prioritäten, kein Zeitnachtrag am Monatsende. Eine Kultur der Rechenschaftspflicht steigert die Mitarbeitermoral.
  • Kurze Checklisten und Video-Snippets zur Bedienung bereitstellen.
  • Feedbackschleifen in den ersten 4 Wochen einplanen. Coaching stärkt das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Team, und offene Kommunikation nimmt Widerstände.

Problem 3: Unklare Verantwortlichkeiten für Datenqualität

Neue Software ist nur so gut wie die eingegebenen Daten. In wachsenden Agenturen fühlt sich oft niemand wirklich zuständig.

Konkrete Lösung:

  • Rollen definieren: Wer legt Projekte an, wer prüft Stundensätze, wer überwacht Zeiterfassung und Budgets? Führungskräfte, die Rechenschaft ablegen, verbessern die Teamleistung.
  • Kurze, verbindliche Regeln etablieren: „Zeiten werden täglich gebucht", „Projekte immer mit Budget und Status anlegen".
  • Regelmäßige Auswertungsroutinen in Die Agenturverwaltung einführen, zum Beispiel ein wöchentliches Projektcontrolling-Meeting.

Wenn diese Hürden adressiert sind, kann deine Agentur ihr volles Potenzial ausspielen.

Fazit: Wann du accountable hinter dir lassen solltest – und was danach kommt

Accountable ist ein gutes Werkzeug für Solo-Selbstständige mit einfachen Abrechnungsformen und überschaubarer Projektlandschaft. Aber Agenturstrukturen mit Team brauchen eine Plattform, die Projekte, Zeiten, Finanzen und HR in einem System verbindet. Spätestens ab dem ersten Mitarbeitenden und mehreren parallelen Projekten wird es betriebswirtschaftlich riskant, nur auf ein Solo-Finanztool zu setzen. Die Verantwortung gegenüber deinem Team, deinen Kunden und deinem Unternehmen verlangt nach mehr.

Deine sofort umsetzbaren nächsten Schritte:

  • Deine aktuelle Tool-Landschaft skizzieren und Brüche identifizieren.
  • 2 bis 3 Agentursoftware-Lösungen checken und Die Agenturverwaltung bewusst als All-in-One-Benchmark testen.
  • Ein Pilotprojekt definieren, das du vollständig in einer Agenturplattform durchspielst.

Angrenzende Themen, die dich als Nächstes interessieren könnten: die Einrichtung von E-Rechnungen, der Aufbau eines sauberen Controlling-Setups und die Einführung einer professionellen Zeiterfassung im Team.

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FAQ: accountable und der Wechsel zur Agentursoftware

Hier die häufigsten Fragen als schnelle Orientierung.

Kann ich accountable parallel zu Die Agenturverwaltung weiter nutzen?

Ja, das ist sogar sinnvoll als Übergang. Nutze accountable weiter als Archiv für Altbelege und historische Steuerdaten. Die operative Projektsteuerung, Zeiterfassung und Abrechnung sollte aber konsequent in Die Agenturverwaltung stattfinden. So vermeidest du Dateninkonsistenzen und doppelte Arbeit.

Ab welcher Teamgröße lohnt sich eine Agentursoftware wirklich?

Erfahrungsbasiert etwa ab 3 bis 5 Mitarbeitenden und 10 oder mehr parallelen Kundenprojekten. Darunter ist es einzelfallabhängig: Wenn du komplexe Abrechnungsmodelle wie Retainer oder Teilleistungen nutzt, kann der Wechsel auch früher sinnvoll sein. Jede Agentur hat ihre eigene Art zu arbeiten.

Wie aufwendig ist der Umstieg von accountable auf Die Agenturverwaltung?

Rechne mit etwa 2 bis 4 Wochen für Setup und Pilotphase. Die Agenturverwaltung bietet Onboarding-Support und standardisierte Importmöglichkeiten. Ein vollständiger Rollout dauert erfahrungsgemäß 4 bis 8 Wochen, abhängig von Teamgröße und Komplexität.

Kann ich mit Die Agenturverwaltung weiterhin mit meinem Steuerberater und DATEV arbeiten?

Ja. Die Agenturverwaltung bietet einen DATEV-Export und unterstützt E-Rechnungen in den Formaten ZUGFeRD und XRechnung. Die Software ist kein Ersatz für den Steuerberater, sondern verbessert die Datenqualität, die du ihm lieferst. Das spart beiden Seiten Zeit und reduziert Rückfragen.

Was kostet der Wechsel im Vergleich zur bisherigen accountable-Lizenz?

Konkrete Preise hängen von deinem Bedarf ab. Die Agenturverwaltung arbeitet mit einem Cherry-Picker-Modell: Du zahlst nur für die Module, die du tatsächlich brauchst, und kannst bei Wachstum skalieren. Vergleiche das mit den versteckten Kosten deines aktuellen Tool-Mixes: Zeitverlust durch manuelle Übertragungen, verbrannte Margen durch fehlendes Controlling und das Risiko von Abrechnungsfehlern. Mehr zum Preismodell findest du hier.

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