Die Agenturverwaltung

So unterstützt euch Agentursoftware in Agilen Projekten

Geschrieben von Achim Koellner | 10.02.2019

Ob eine Agentur mit ihrem Kunden eine agile Arbeitsweise vereinbaren sollte, hängt von der Zieldefinition des Projekts ab. Ein Kostenvoranschlag zu einem agilen Projekt beschreibt weniger detailliert das Ergebnis der Leistung, sondern meist eher ein unscharfes Ziel oder einzelne Milestones.

Diese Milestones werden meist in mehreren Sprints erreicht. Das sind kurze Zeiteinheiten (in der Praxis häufig 1 oder 2 Wochen), in denen das Team bestimmte Resultate auf dem Weg zum Milestone erzielen möchte. Das kann zum Bespiel die Fertigstellung eines bestimmten Features, einer Webseite oder einer App sein. Kostenvoranschläge solcher Projekte haben daher oft eher den Charakter einer Preisliste, in welchen beschrieben wird, was ein Sprint mit einem Team bestehend aus Programmierern, Designern und Beratern kostet. Das Sprintziel - z.B. die Fertigstellung eines bestimmten Features einer App - kann dabei manchmal nur sehr vage umrissen sein, da es im Verlauf der Zusammenarbeit in enger Abstimmung mit Team und Kunde laufend neu definiert und beschrieben wird.

Für eine Agentur bietet die agile Abrechnung viele Vorteile: Sie vergrößert die Planungssicherheit; unabhängig vom Resultat eines Sprints werden alle Aufwände abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt in regelmäßigen Abständen und sichert den Cash-Flow. Mehraufwände werden vom Kunden getragen. Ändert der Kunde die Anforderungen im Verlauf des Sprints, trägt er auch die Verantwortung und die entstehenden Kosten dafür.

So werden agile Projekte abgerechnet

Ein agiles Projekt rechnet eine Agentur meist monatlich oder sogar nach jedem Sprint ab. Dabei kann entweder jedesmal das Produkt "Sprint" zum gleichen Preis abgerechnet werden oder der tatsächlich angefallene Aufwand des agilen Teams im Print-Zeitraum.

Die Agenturverwaltung verfügt zu diesem Zweck über die Möglichkeit, die angefallenen Agentur- und Fremdleistungen eines beliebigen Zeitraums - z.B. des letzten 2-Wochen-Sprints - in eine Ausgangsrechnung zu überführen.


Die Rechnung enthält die kumulierten Summen jeder Leistungsart:

11 h 45 min Art Direktion zu 95,- EUR
18 h Programmierer zu 110,- EUR

Zur besseren Transparenz kann der Rechnung auch ein in der Agenturverwaltung erzeugter Stundenreport beigelegt werden, der alle auf dem Projekt im Sprint-Zeitraum angefallenen Leistungen detailliert dokumentiert.

Übrigens: Auch im Sprint angefallene Fremdleistungen, z.B. Reisekosten, gemietete IT-Infrastruktur oder Hardware wird nach diesem Prinzip mit abgerechnet.