Agentur-Know-How Agentursoftware Rechnungsstellung

Sollten Funktionen oder Gewerke im Kostenvoranschlag ausgewiesen werden?

Wenn wir ein Angebot kalkulieren, haben wir die Wahl zwischen zwei Formaten. Wir können einerseits Produkte kalkulieren oder andererseits Leistungen nach Gewerken (Funktionen) aufschlüsseln.

Beispiel für produktbasierte Kalkulation:

"Logo-Touchup" 1.200 EUR

Beispiel funktionsbasierte Kalkulation:

"Logo-Touchup"
12 Stunden Grafik Deisgn zu 50,- EUR
6 Stunden Art Direction zu 100,- EUR
= 1.200 EUR

Vor- und Nachteile der beiden Methoden

Die funktionsgebundene Kalkulation ist für Agentur und Kunde transparenter. Der Vorteil der sich darus ergibt, liegt auf der Hand. Wir können erfasste Zeiten mit dem kalkulierten Wert vergleichen und den Erfolg des Projekts so bewerten und ggf. bereits früh im Projektverlauf erkennen, ob nachverhandelt werden muss.

Der Nachteil besteht darin, dass dem Kunden klar mitgeteilt wird, wie viel Zeit eine Aufgabe in Anspruch nehmen wird. Das kann unter Umständen zu ungewünschten Diskussionen mit dem Kunden führen.

Hat man mehrere Positionen in dieser Form aufgeführt, kann es sein, dass der Kunde  bei der zeitlichen Gewichtung der einzelnen Positionen mitreden möchte und dass dann die Qualität des Ergebnisses darunter leidet.

Mit den ausgeklügelten Druckversionsoptionen der Agenturverwaltung können wir zu diesem Zweck Details in der Druckversion von Kostenvoranschlägen und Rechnungen ausblenden.
Bei der Kalkulation können wir also für uns dokumentieren, wieviele Stunden Grafik-Design und Beratung wir einplanen. Wir geben diese Zahlen allerdings nicht an den Kunden weiter; sie dienen nur unseren internen Zwecken und helfen uns, das Projekt erfolgreich zu Ende zu bringen.

Aus einer detaillierten mehrseitigen Rechnung wird so ein kompaktes Dokument.

Links sind zwei Positionsblöcke mit diversen Funktionen aufgeführt, rechts das gleiche Dokument mit kollabierter Positionsliste.